DIY 3 😁 D Druck Interferometer

Hallo und einen schönen guten Morgen, im Netz habe ich nen interessanten Beitrag zum Bau eines Michelsons - Interferometers gefunden. Hier noch der Link dazu, The (likely?) cheapest home-made Michelson interferometer

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 man könnte die Teile ja auch aus Metall drucken lassen :upside_down_face:

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Hallo und einen schönen guten Morgen, hallo grĂŒĂŸ Dich VDX, ich hĂ€tte die Halter fĂŒr die Spiegel - Strahlteiler eh aus Alu Vollmaterial - Quader - ITEM gefertigt.

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Ja, Kunststoff ist da schon etwas grenzwertig. :thinking: Ich hatte mir mal ein Interferometer aus Metallwinkeln u.À. gebaut. Hat auch funktioniert, aber wie das halt so ist, es kommt da auf ”m an.

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Hallo und einen schönen guten Morgen, herzlichen Dank noch an euch, VDX und Lightsource fĂŒr euren Beitrag. Bei xoreaxeax gibt’s ein schönes Video zu Thema, Mikroskope selberbauen. Von der Optik - Blende - Aperatur wird hier alles sehr ausfĂŒhrlich erklĂ€rt, und das mit den Beugungs - Interferenzmustern habe ich jetzt auch kapiert :slightly_smiling_face:. Hier noch der Link dazu https://youtu.be/lhJhRuQsiMU?si=jXQC9L_1SRfo0B7T . Am Schluss des Videos gibts noch nen kleinen Einstieg in die Ptychography, die erst mal ohne Optik auskommt. Eine entsprechende Auswertung der Interferenzmustern gestaltet sich Ă€ußerst schwierig, da ein solcher Algorithmus sehr komplex ist und die verwendete einfache Laserdiode nicht KohĂ€rent ist. Viele herzliche GrĂŒĂŸe von axon-F.

Was ich eigentlich sehr schade finde, ist die Tatsache, dass Michelson und Morley den Weg vorbereitet haben fĂŒr Albert Einstein mit seiner RelativitĂ€tstheorie und dass das nie erwĂ€hnt wird.

Einstein selber hatte nÀmlich kein Labor und bei ihm fand alles auf dem Papier statt.

Ohne Michelson und Morley wĂ€re Einstein im Leben nicht auf die Idee gekommen, das die klassische Formel → “Geschwindigkeit ist Weg durch Zeit” bei Licht schlichtweg falsch ist.

Michelson und Morley wollten den Beweis liefern, das der Äther vorhanden ist und abhĂ€ngig ist von der “Windrichtung” des Äthers. Zu dem Zeitpunkt wusste man noch nicht, das im Weltraum Vakuum herrscht und glaubte, das sich Licht, wie der Schall auch, mithilfe eines Mediums fortbewegt, dem Äther. Die beiden wollten das beweisen und haben, egal wie, wo und wann die gemessen haben, festgestellt, dass die Lichtgeschwindigkeit immer gleich ist. Somit sind Weg und Zeit nicht die eigentlichen Konstanten in der Formel und Albert Einstein hat das erkannt und fing somit das GrĂŒbeln an. Die Raumzeit wurde geboren und die Lichtgeschwindigkeit wurde zur Konstante.

Also ein dreifaches Hipp hipp Hurra auf Michelson und Morley. Das mögen die heutigen Physikstudenten vielleicht nicht unterschreiben, weil die sich jetzt mit dem Mist rum plagen mĂŒssen. Einstein war schon mit 25 Professor
 Der musste ja auch nicht die Allgemeine RelativitĂ€tstheorie pauken :upside_down_face:

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 mit Kunststoff geht schon was “genaues” – sogar bis runter zu ein paar Nanometern, solange die Temperatur konstant gehalten wird :smiling_face_with_sunglasses:

FĂŒr meine Mikro/Nano-positionierer hatte ich einen Prototyp aus weißem POM frĂ€sen lassen, mit prĂ€zisen LinearfĂŒhrungen bestĂŒckt und mit einem Nano-Wanderwellen-Piezomotor betrieben – das hĂ€tte bei konstanten Labor-Temperaturen auch fĂŒr ein Interferometer gereicht:

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Man kann auch sagen, dem Typen geht es darum zu zeigen, was passiert, wenn man einen Lichtstrahl interferieren lÀsst. Am Gewackel bei den Interefenzlinien kann man dann gut sehen, wie senibel die ganze Geschichte wirklich ist :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Hallo und einen schönen Sonntagnachmittag, vielen herzlichen Dank noch an euch Death, VDX und Lightsource fĂŒr euren Beitrag. Das Thema Laser ist fĂŒr mich neu, und es wĂ€re somit mein erstes Projekt - Experiment in dieser Kategorie :slightly_smiling_face:. Aus einem PrĂŒf und Meßtisch habe ich noch zwei LEDs mit je einem Umlenkspiegel und Kondensor von Sill Optik s. Ein entsprechendes Netzteil mit Treibermodul ist auch dabei. Dabei sendet die LED ein telezentrisches Licht aus, warscheinlich fĂŒr die KonturenprĂŒfung. Vielleicht könnte man auch nur die Spiegel fĂŒr ein solches Experiment verwenden. Ich wĂŒrde mir zuerst mal den Strahlteiler wie im Video beschrieben bestellen. Mit gewakel hat das ganze wenig zu tun, ich finde es sehr spannend und Interessant, daß man damit lĂ€ngenĂ€nderungen unter 650 nm je nach verwendeten Laser messen kann. Ich wĂŒrde den einen Spiegel auf eine verstellbare LĂ€ngseinheit mit Hundertstel - Schritten montieren. Bei einer verstellung von 5 Tausendstel mĂŒsste das entsprechende Beugungsbild auf der Mattscheibe einen Gangunterschied aufweisen, das man als konstruktive Interferenz - helle Streifen oder als destruktive Interfernz dunkle Streifen erkennen mĂŒsste :innocent:. Mit der LED :light_bulb::flashlight: Lampe könnte man vielleicht auch ein Weißlicht - Interferometer bauen ?


 wenn du was im Nanometerbereich messen/sehen willst, dann brauchst du nicht unbedingt ein Interferometer.

Als ich was “kleines” in Richtung PrĂ€zisionsmessung gesucht und nicht gefunden hatte (max 2x2x2mm in XYZ, 100nm Auflösung), habe ich mir selber was mit von einem Laserbelichter gedruckten Folien mit einem 50”m Kreuz-Streifenraster (50”m Linienbreite und gleich breite LĂŒcke dazwischhen) drucken lassen.

Zwei von den Folien ĂŒbereinandergelegt (hast mit passend herumdrehen der Folien die Wahl 1x oder 2x Foliendicke als Abstand zwischen den Rastern) und von Unten mit einer “Punktlichtquelle” (LED durch einen an einem Ende “dĂŒnn” gezogenen 1mm-Polymer-Lichtleiter) und ein “nackter” Kamera-Sensor direkt ĂŒber der Folie ergeben auf dem Monitor ein “MoirĂ©-Muster” eines vielfach vergrĂ¶ĂŸerten “Kreuz-Rasters” 
 die “VergrĂ¶ĂŸerung” hĂ€ngt auch von den jeweiligen AbstĂ€nden Punktlichtquelle<>Folie1<>Folie2<>Kamerasensor ab 
 ich hatte da iwas bis um 900:1 eingestellt.

Wenn ich eine Folie gegenĂŒber der anderen bewege, dann “bewegt” sich das MoirĂ©-Muster auf dem Monitor entsprechend der “VergrĂ¶ĂŸerung” - bei einer 900:1 Verg. also um bis 900x mehr, als die tatsĂ€chliche Bewegung der Folie.

Mit Kamera oder Lichtquelle etwas weiter weg wird das Muster kleiner, dann hast du aber noch eine “Z-Option” – wenn du jetzt den Abstand der Folien vergrĂ¶ĂŸerst, wird das Muster ebenfalls “kleiner” - also Info ĂŒber “Z-Höhe” 
 und wenn du die beiden Folien gegeneinander verdrehst, dann verĂ€ndert sich das Muster ebenfalls!

Jetzt das Video-Bild in OpenCV bearbeiten lassen und die AbstĂ€nde und PositionsĂ€nderungen der “MoirĂ©-Maxima” ausgewertet, kannst du die jeweilige PositionsverĂ€nderung bis runter zu ein paar 10 Nanometer erkennen :smiling_face_with_sunglasses:

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So wird die Positionierung ĂŒbrigens auch in Canon-Objektiven gemacht, (wahrscheinlich auch in anderen Marken)
Die Anwendungsmöglichkeiten von Moiré werden oft unterschÀtzt.

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Einen großen Denkfehler im Kopf sollten wir am besten sofort killen. Beim Welle/Teilchen Dualismus wird ja immer behauptet, Licht kann auch eine Welle sein.

Das ist falsch und ist der Allgemeinbildung zu verdanken, damit wir uns das besser im Kopf vorstellen können. Licht wird mithilfe einer Wellenformel beschrieben/berechnet, nicht mehr und nicht weniger. Genau aus diesem Grunde kann Licht keine Welle sein. Beim Welle/Teilchen Experiment kommt es zur sogenannten Superposition und man betrittt somit sofort den Raum der Quantenmechanik. Ich habe selber ( ich habe ja nicht studiert, sondern nur Hauptschule ) echt lange gebraucht, um diesen Irrglauben wieder aus meinem Kopf zu bekommen. Bei einem Einzelphotonenlaser erhĂ€ltst du auch am Doppelspalt das Ergebnis. Wenn du Elektronen durch einen Doppelspalt schickst auch und sogar bei Atomen erhĂ€ltst du den Dualismus am Doppelspalt. Misst du dieses Verhalten am Doppelspalt, ist der Dualismus weg. Das meinte Albert Einstein mit dem Satz “ Wenn keiner zum Mond rauf schaut, ist der dann vorhanden ? )

Wenn du eine Messung machst ( also wissen willst, welches Photon durch welchen Spalt flitzt ) greifst du automatisch in diesen Vorgang ein. Du verhinderst dadurch die Superposition, weil du zus. Energie ins System bringst. Das ist damit gemeint, das man die Natur erpresst bei einem Messvorgang. Wenn du dir ein einzelnes Photon vorstellst, so erklĂ€re ich mir das jetzt, hast du ja ein “Etwas” mit einem elektrischen Feld und einem Magnetischen Feld. Und dieses “Ding” rotiert. Und somit erhĂ€ltst du auf einer Zeitachse gesehen, wenn du nur auf die Pole achtest, automatisch eine Welle, wenn du das auf dem Papier zeichnest. Aus der Kreiselbewegung wird ĂŒber Zeitachse eine Wellenform.

Ich denke mal, Viktor kann das in etwa so bestÀtigen.

Übrigens brauchst du fĂŒr das Doppelspalt Experiment auch nur einen Laserpointer und ein Haar.

:slight_smile:

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Hallo und einen schönen guten Montagmorgen, herzlichen Dank noch fĂŒr die vielen BeitrĂ€ge, hallo grĂŒĂŸ dich Death. Auch ich, habe nur den Hauptschulabschluss mit Quali :innocent:, bis dato hatte ich immer gedacht, das Doppelspaltexperiment ist Stand der gegenwĂ€rtigen wissenschaftlichen Lehrmeinung. Dabei kann Licht - Photonen beides sein, Teilchen und Welle - je nach Art der Messung. So is es eben halt in der Welt der Quantenmechanik, Schrödingers :cat_face: Katze kann auch gleichzeitig Tod oder Lebendig sein. Im Augenblick habe ich noch etwas schiss vor Laser und Konsorten :unamused_face:, und ohne Brille wĂŒrde ich nicht mal ein Laserpointer auf ein Strahlteiler richten. Kennt vielleicht jemand von euch nen Shop wo man entsprechende Laserschutzbillen nach EN 
 ordern kann? Im Anschluss noch ein paar Bildchen zum Thema. Viele herzliche GrĂŒĂŸe von axon-F.




 das mit dem “Welle-Teilchen-Dualismus” wurde vor Kurzem von einem chinesischen Forscher nochmal etwas “festgenagelt” - der damalige “Streit” zwischen Albert Einstein und Niels Bohr scheint erstmal im Sinne von Bohr entschieden:

Wenn man dafĂŒr aber auch noch die Multi-Universums-Theorie hinzuzieht und mit den “Wahrscheinlichkeiten” wĂŒrfelt, dann könnte das dann aber doch wieder ganz anders sein :upside_down_face:

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Axon, du musst ja nicht mit einem 400 Watt Laser durch die Gegend ballern. Ein Pointer Laserklasse 1 reicht fĂŒr das Experiment erst mal vollkommen aus. :slight_smile:

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Hallo und einen schönen guten Donnerstagnachmittag, hallo VDX und Death, herzlichen Dank noch fĂŒr euren Beitrag. Ich habe eh nur zwei 1,5 Watt Laser fĂŒr meinen Anycubic Mega 3 :grin: D Drucker, große SprĂŒnge kann mam da nicht machen, reicht vielleicht gerade mal zum gravieren von Sperrholz :slightly_smiling_face:. FĂŒr das Experiment zum Michelson - Interferometer wĂŒrde ich nen :cat_face: Katzenlaser - Pointer verwenden. Den einen Spiegel wĂŒrde ich doch :heart_with_arrow: lieber an ein beheitztes Kupferrohr montieren, denn mechanisch wird man wohl kaum etwas unter 1000 Nanometer - 1 tausendstel Millimeter bewegen können. Jeder Durchgang bei dem Überschneiden der beiden Beugungsbilder mĂŒsste ich eben hĂ€ndisch mit dem Auge :eye: zĂ€hlen, was man als abwechsende runde Schwarze FlĂ€che erkennen mĂŒsste :smiling_face_with_sunglasses:.

Vor etwa 15 Jahren hatte ich mit diesem Aufbau Interferenzmuster mit einer roten Laserdiode mit einfacher Aufweitoptik projizieren können.

Das AbzĂ€hlen ist da nicht so einfach. Aber du könntest ja eine Kamera ohne Objektiv verwenden, und die Muster dann am PC auswerten. Der rechte Spiegel ist mit der Schraube verschiebbar. Wenn man diese Schraube (besser wĂ€re Feingewinde) gleichmĂ€ĂŸig motorisch drehen wĂŒrde, könnte man die Muster vielleicht besser auswerten. Wenn du einen Laser aufweitest, wirst du konzentrische Kreise sehen. Im Inneren sieht man dann bei der Bewegung des Spiegels, dass dieses Zentrum abwechselnd hell und dunkel wird. Das könnte man dann z.B. mit einer Fotodiode auswerten und ins VerhĂ€ltnis zur Bewegung setzen.

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Hallo und einen schönen Samstagnachmittag, hallo grĂŒĂŸ dich Lightsource, deine verstellbare Spiegelhalterung ist sehr aufwendig aus Messing gefertigt :slightly_smiling_face:, sehr schön und fachmĂ€nnisch. Um das Überschneiden der Interferenzmuster zu erkennen, braucht man ne verstellung unter 1000 Nanometer, das bekommt man mit einfachen mitteln nur mit einem beheizten Kupferstab - Rohr hin, ĂŒber die LĂ€ngenĂ€nderung. So eine Piezo- Nano Positionseinheit, wie Sie VDX gezeigt hat, geht ja in die hunderte bis tausende :money_bag:. Die Interferenzmustern zu bewerten und Auszuwerten ist ne eigene Wissenschaft fĂŒr sich, auch die komplexeste Maschine der Welt von ASML funktioniert nach diesem Prinzip, hier noch ein interessanter Link dazu, https://youtu.be/MiUHjLxm3V0?si=jRA_laBEd7FTSMij . Aber die Chinesen sind wie immer sehr gut :+1: im Kopieren, mit Hilfe von ehemaligen ASML Ingenieuren ist es Ihnen wohl auch gelungen, solche EUV - Lithographiesysteme zu bauen. Auch die Ptychography ist ein basiert auf dem Überschneiden von Interferenzmustern, nur eben ist die entsprechende Auswertung sehr komplex :roll_eyes::thinking:.


 naja - “unter 1000nm” – 1000nm sind ja 1”m - das geht auch noch “handisch” :upside_down_face:

Die kleinen Mikrojustierer fĂŒr Optik-Aufbauten kosten bei ebay oder Kleinanzeigen ein paar Euro und gibts auch in “noch kleiner” mit kompletten 3-Achs-Aufbauten.

Hab’ so vor 20 Jahren einen “manuellen 5-Achs-Positionierer” fĂŒrs Aufspannen und feinjustieren von dĂŒnnen PlatindrĂ€hten (10 und 1”m) fĂŒr unter 200€ Selbstkosten aufgebaut – unter dem Mikroskop ließ sich das schon ziemlich genau und auf unter 1”m positionieren/justieern 
 unter 100nm ging damit dann aber auch nur noch “nach GefĂŒhl” 


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 dieser “XY-Positionierer”, den ich mal fĂŒr unters Mikroskop “zusammengestoppelt” hatte, ist auch ĂŒberraschend fein auflösend!

Die LinearfĂŒhrungen sind halbwegs hochwertige Teile fĂŒr je 60€ 
 der Rest ist aber im Keller zusammengesucht und als “spielfreie FĂŒhrung” habe ich einfach eine M3-Gewindestange gegen eine Filz-Folie gedrĂŒckt - das gibt ĂŒber die LĂ€nge ausgemittelt eine superprĂ€zise FĂŒhrung gegem die GewindegĂ€nge und unter dem Mikroskop konnte ich so auch auf weit unter 1”m genau verstellen :smiling_face_with_sunglasses:

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