Hallo SirSparkALot ![]()
Sicher kriegt man so ein Setup zum Laufen, aber die Funkenklänge wird sich wohl eher in Grenzen halten. Eine kleine SSTC mit Halbbrücke und Treiber wird weitaus bessere Resultate liefern und ist besser steuerbar, sowohl, was die Frequenz betrifft, als auch, was die Möglichkeiten der Impulsansteuerung etc. angeht. Diese 1-Mosfet-Feedbackspulen können ausserdem hinsichtlich Abstimmung sehr zickig sein, während man bei einer Halbbrücken-SSTC bequem mit einem Potentiometer die Frequenz einstellt, bis maximaler Output daherkommt. Ich will dir nicht grundsätzlich vom Bau abraten, aber ich wollte diese Punkt einfach noch zu bedenken geben. Unter Umständen verbrät man mit den eigenwilligen Details einer solchen selbstschwingenden Schaltung ähnlich viel Zeit, bis es irgendwann stabil läuft, wie beim Löten einer Halbbrücken-SSTC mit Treiber, aber die Resultate sind meist nicht vergleichbar.
Wenn du eine Idee bekommen willst, was es heissen kann, sich mit einer hochfrequenten Feedbackschaltung dieser Art auseinanderzusetzen, dann schau dir mal diese Thread hier an:
Das zieht sich hier über 100 Beiträge ![]()
Die Eingangsspannung der oben gezeigten Schaltung ist übrigens auch durch die maximale Drain-Source-Spannung des Mosfets begrenzt. Diese sollte etwa das Dreifache der Eingangsspannung betragen.
Gruss kilovolt