Mikro-Galvo-Faserlaser

… nach einigen Versuchen mit der 5µm Stahlfolie scheint es mit dem 1064nm-Faserlaser und der Mikrooptik mit 5µm-Spot nicht möglich zu sein, die Stahlfolie für die Anwedung brauchbar zu gravieren - die hat einen “Schwellwert”, ab dem sie einfach “durchschossen” wird … darunter tut sich gar nichts … kurz vor dem Schwellwert sehe ich, daß sie sich erwärmt, weil sie anfängt sich zu deformieren - aber auch ohne irgendwelche sichtbaren Spuren … beim Lasern biegt/beult die sich im Bearbeitungbsbereich etwas, dann kühlt sie ab, liegt wieder gerade auf und es ist nichts zu sehen.

Ab der “Schwelle”, noch vor dem “Durchschuß” sehe ich, daß die Folie anfängt zu schmelzen - im Laserbereich bildet sich eine Art “Kissen”, wo die Folie in der Mitte das Arbeitsbereichs (ein 0.5mm-Quadrat) die Farbe ändert und minimal dicker wird … nur wenig mehr Leistung und es bilden sich Löcher mit einem dünnen “Wulst” ums Loch herum.

Etwas ähnliches hatte ich auch bei den Versuchen, mit Kupferbedampfter Kunststoffolie etwas von dem Kupfer per “Laser-Thermotransfer” zu übertragen - unterhalb einer Energiedichte-Schwelle tut sich nichts, darüber schmilzt die (durchsichtige) Kunststoffolie an, ohne daß Kupfer runtergedampft wird … und minimal drüber wird die Folie durchlöchert (mit Kupfer-Übertragung).

Muß das dann mal mit schwarzen aufgedampften Schichten probieren, weil es da keine Reflexion geben sollte und die “Schwelle” bei deutlich weniger Leistung und über einen breiteren Bereich liegen sollte …

Möglicherweise wirst du die Laserleistung/Pulsweite und Frequenz dynamisch anpassen müssen, vielleicht durch Messung der Rückreflexion?

… das kann ich mit dem Laser nicht - die Änderung der Parameter am/um den Schwellwert herum (noch nichts bis “am Schmelzen”) erfolgt viel zu schnell bzw. ich müßte die Leistung und/oder PWM-Frequenz und Pulslänge in Pikosekunden ändern, während der Laser mit den Pulsen und der Galvo mit der Bewegung eher in Mikrosekunden interagiert :thinking:

Dann besser einen “weiteren” Bandbreitenbereich suchen oder ein anderes Material verwenden, was nicht ganz so “scharf” zwischen den Phasen wechselt …

Das was du da vorhattest mit aufgedampften Schichten…
Eisen würde auch galvanisch verkupferbar sein, falls das hilft.
Oder Flüssigkeitsfilm darüber.
Extremkühlung um den Punkt herum.
Erhitzen bis kurz unter den Phasenumwandlungspunkt und dann durchfeuern. Das geht vielleicht mit einem zweiten Laser mit anderer Wellenlänge.

Nur mal so Ideen.

… mit Kupfer galvanisieren habe ich schon ausprobiert - geht gut und hatte ich mir auch schon für “inverse” 3D-Fertigung überlegt, wo ich “Negativ-Formen” laminiere und dann mit Metall “aufwachsen” lasse … so hatten wir für ein Projekt mit Nano-Löchern durch Polymerfolie “Nano-Dräahte” bzw. Nano-Nailheads” hergestellt :upside_down_face:

Das mit den “Nano-Nailheads” schaut dann so aus - unter jedem “Knubbel” sitzt ein oder mehrere “Nano-Drähte” mit um 100nm Durchmesser:

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… hier eine weniger gute Nachricht.

Wegen schwerwiegender gesundheitlicher Probleme in der Familie und da abzusehen ist, daß ich die noch ausstehenden "Zusatz-Voraussetzungen – vor Allem die Herstellung der (zwingend geforderten) Schachfiguren im "Wettkampf-Staunton-Design) in zu einem 300x300µm großen Schachbrett (“Spiel-Chips” mit 2D-Bildchen drauf wären machbar) bis zum Rekordversuch am 25. 2. nicht schaffe, muß ich diesen “Guinness Buch der Rekorde”-Rekordversuch abbrechen.

Ich bleibe am Thema dran und werde das ggf. zu einem späteren Zeitpunkt nochmal versuchen … im jetzigen Zeitrahmen schaffe ich’s aber nicht.

Ein paar Freunde haben diese Info schon vorher bekommen - beim Rest entschuldige ich mich für die enttäuschten Erwartungen.

Ich hoffe, daß sich die Probleme lösen lassen und ich es beim nächsten Versuch besser hinbekomme …

Das ist natürlich traurig und schade für dich, aber hoffen wir, dass es bald wieder besser wird, mit der Gesundheit. Darum alles Gute und gute Besserung in der Familie.

… es betrifft nicht mich, sondern die Kern-Familie, was es z.T. noch schlimmer macht.

::: :JH MIT DER <<<<<<MIKRO-

TO-<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<GALVOOPTIK BZBW: DEM SUPEEFEINEN sPOT MITUM %µ EINEN Spot mit um 5µm Durchmesserund bis 35mm Fokusabstand lßt sich “Plexiglas-Innenravur machen … für Glass muß ic

h das noch ausprobieren … wüßte aber nicht, warum das damit nicht auch gegen sollte :smiling_face_with_sunglasses:

… ich hatte vorhin eine “interessante” Diskussion mit ChatGPT – angefangen mit der Idee eines “interaktiven Atom-/Molekül-Baukastens mit VR und Force-Feedback-Ansatz kamen wir irgendwann auch zu “Mikrofertigung” … und hier scheit eine Kombination aus “LOM-Fertigung und “LIFT” (LOM= Laminated Object Modelling/Manufacturing” und LIFT = Laser-induced Forward Transfer” der absolute Bringer für Mikrofertigung für MEMS (MEMS = Mikro-Electro-Mechanical Systems) zu sein :smiling_face_with_sunglasses:

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