Hallo und einen schönen guten Morgen, an meinem Traveler - Mikroskop habe ich am
Okular ein Tablett angebaut. Jetzt möchte ich das Ganze mit einer Digitalen Mikroskop Kamera
bedienerfreundlich ausstatten
. Da gibt’s ja etliches in der Bucht für kleines Geld
, das Mustool MK 7 - G 1200 Digitalkmikroskop hat ja allgemein
gute Bewertungen, welche Erfahrungen habt Ihr mit sochen Mikroskopen.
Speziell fĂĽr solche Mikroskope habe ich noch keine Erfahrung. Ich habe bisher mit optischen Ms gearbeitet, auf denen man dann eine Kamera angebracht hat.
FĂĽr den Preis ist das Teil bestimmt ok.
Aber die Aussage “1000fach” ist doch eher Quatsch. Wenn ich bei meinem Axiolab höher als optisch 1000fach will, brauche ich Immersionsöl, und bin extrem nahe am Deckglas, wobei Öl und Glas vom Brechungsindex aufeinander abgestimmt sein müssen. Zudem muss man auch die Beleuchtung entsprechend einstellen können.
Aber natürlich kann man ein einzelnes Camerapixel beliebig digital vergößern, und wenn man es auf 1000fach geschafft hat, kann man das ja in der Werbung erwähnen…
Ich hatte mir vor Jahren das hier geholt
Die Auflösung scheint mir realistisch und da wird auch nichts interpoliert. Da ich ja Blind bin wie ein Fisch, finde ich das gar nicht mal schlecht. Gleichzeitig ist das Ding auch die Pest. Die integrierte USB Beleuchtung musste ich nachbearbeiten, damit ich diffuses Licht bekomme. Dafür habe ich eine Kunststoffplatte von einem defekten LCD Monitor passend ausgelasert. Wie bei Conrad üblich fangen die Griffteile das kleben an und wahrscheinlich kostet mich die Ausgasung zehn Jahre meines Lebens. Die USB Beleuchtung ist jetzt immer am flackern und braucht immer ein paar Minuten bis das flackern über den Helligkeitsregler ne passende Stellung gefunden hat, wo es aufhört. Ist schon nervend. Aber bis jetzt hat es gute Dienste getan. Aber irgendwie Lötarbeiten oder so, sind damit nicht möglich. Für reines dokumentieren oder erkennen von Bauteilen, dafür isses aber gut zu gebrauchen. Nochmal würde ich mir so ein preiswertes Billigteil aber nicht nochmal kaufen.
Und 1200fach kann ich mir auch nicht vorstellen. Das ist wahrscheinlich Wunschdenken oder man hat so ein Pixelbrei wie bei Doom, kann kein Mensch gebrauchen ![]()
meinst du wegen zeitlicher Verzögerung des Bildes gegenüber der Handbewegung?
Das Objektiv ist verdammt nah am Objekt und alles aus Kunststoff. Das Kamerabild ist auf dem PC und wenn du woanders hin guggen musst, ist es schwer den Lötkolben zu kontrollieren.
Auch hat das Teil kein großes Gewicht ansich. Man verschiebt das sehr schnell. Ich hab´s mal probiert, aber dann arbeite ich lieber mit einer großen Schreibtischlupe mit Beleuchtung. Komme ich besser mit klar ![]()
So habe ich den Lötkolben und die Platine zusammen im Blickfeld ![]()
Ich denke auch, dass ein Stereomikroskop zum Löten besser ist. Aber das kostet halt alles Geld, wenn man ein gutes will.
Hallo und einen schönen guten Morgen, herzlichen Dank noch für die vielen Beiträge. Zum Löten ist so ne große Lupe mit Ringleuchte an einem beweglichen Arm das beste. Diese kleinen digitalen Mikroskope sind doch eher für die Fehlersuche und die Dokumentation geeignet
. Auch gibt’s diese digitalen Mikroskope auch an einem beweglichen Arm, mit einem Focus vom 10 mm bis Unendlich. Im Augenblick habe ich ein Samsung Tablett mit einem Abstand von ca 5 bis 8 mm zum
Okular montiert. Die Bilder sind eigentlich schon sehr
gut, nur der digitale - Zoom von Tablett läst noch zu wünschen übrig, ne entsprechende Software könnte da auch Abhilfe schaffen. Ein sehr großes Problem bei so feinen Strukturen im ym - Bereich, ist das scharfstellen am Mikroskop. Ne
Idee wäre ja auch, jeweils in Hundertstel - Schritten in der Höhe ein Foto, und diese anschließend mit ner Software übereinander - gelegt. So hätte man auch eine Dreidimensionale - Abbildung einer sehr feinen Struktur. Ein 100 x Objektiv in Öl ist auch ein sehr
guter Vorschlag, das mĂĽĂźte ich eben meinen rubbish -scratch unter Glas packen, damit ich auch mit dem Objektiv nahe dran komme
. Auch könnte man zwischen den Deckgläsern etwas Immersionsöl verwenden, um die Numerische Aperatur zu erhöhen.
… fürs <löten und andere Mini-Mikro-Fizzel-Arbeiten” habe ich mir ein altes “analoges” Stereo-”Arbeitsmikroskop” besorgt - das hat 80mm Fokus-Abstand und 4 umschaltbare Zoom-Stufen:
Hallo und ne schöne gute
Olympiadische Nacht
. Jetzt habe ich doch noch die digitale Mikroskop - Kamera
gefunden, die ich schon vor Jahren ans Mikroskop bauen wollte. Leider kann man auf der Seite von gloptics keine Software - Treiber herunterladen, da das Zertifikat der Internetseite abgelaufen ist ? Glücklicherweise darf ich das Netbook meiner Tochter verwenden, und das Ganze läuft auch als USB Kamera
unter Windows
. Die Qualität der Auflösung ist erst mal gar nicht so schlecht, ca 2 bis 3
Millimeter werden komplett ĂĽber die Bildschirm - Diagonale scharf
angezeigt. Nur mit der Hand
bekommt man kein gescheites Bild hin, da braucht man schon ein Stativ mit einem Feintrieb an der Z - Achse. Bei der Orginal - Packung war noch ne CD dabei, mit einem Messprogramm, vielleicht finde ich auch noch im Netz ne passende Software
. Viele herzliche GrĂĽĂźe von axon-F.
Wenn es eine normale USB Kamera ist, die unter Windows schon läuft, kannst mal bei der Firma Bresser unter den Mikroskopkameras nachschauen. Dort unter Software gibt es ein Programm, mit einigen Kalibrier- und Messmöglichkeiten:
MikroCamLabII
Mit dieser Software hatte ich auch an meinem Arbeitsplatz schon einige Jahre gearbeitet.
Damit gehen auch Stacking oder Mosaik-Aufnahmen.
Hallo und einen schönen guten Samstagmorgen, hallo Lightsource, vielen herzlichen Dank noch für deine
Idee, ich hatte es noch im
Hinterkopf. Im altem Mosfetkiller Forum hatte ich schon mal einen Thread dazu. Durch das depth of field sieht man bei sehr kleinen Objekten nur einen kleinen Bereich Scharf. Mal sehen ob ich die Software zum Laufen
bekomme. Alternativ wĂĽrde auch die Software xploview funktionieren, und diese gibts auch auf Google Play. Viele herzliche GrĂĽĂźe von axon-F.