Den Laser auf einen Strom einzustellen, das schaffe ich, aber nun möchte ich gerne einen einigermaßen konstanten Strahl, um meinen Spektrometer leichter einstellen zu können.
Ist das wirklich sinnvoll, die Photodiode dazu zu verwenden?
Wie stark sind denn die Schwankungen einer Laserdiode, geht es bei der Regelung mit der Photodiode mehr um langsame Drift, oder um kurzfristige, zufällige Fluktuationen?
… wofür und wie genau willst du das messen oder regeln?
Ich ignoriere die verbauten Photodioden und regle rein nach Strom und ggf. über die Gehäusetemperatur für die Notabschaltung
Ich habe mir einen Spektrometer gebaut, und will nun einen roten, sowie einen grünen Laser mischen, und anhand der Wellenlängen, die bei Lasern sehr schmalbandig sind, mein Spektrometer kalibrieren. Ich habe dann also zwei Punkte, mit denen ich eine Wellenlängenkalibrierung machen kann.
Schön wäre es dann natürlich auch, wenn ich eine Energiekalibrierung machen könnte. Wenn ich also nicht nur die X-Achse, sondern auch die Y-Achse messen könnte. Ich dachte schon an Graufilter. Bei denen bin ich mir aber nicht sicher, wie linear die sind. Darum wäre es vielleicht besser mittels PWM die Laser in hoher Frequenz zu pulsen, zumindest so schnell, dass der Spektrometer einen Mittelwert messen kann.
Darum meine Frage, wie konstant bleibt die Leistung eines Lasers?
Wie lange ist die Einlaufzeit?
Schwingt er?
Kann man das über den Strom ausgleichen?
Ist es sinnvoll die interne Photodiode zu nehmen?
Ich habe schon probiert, einen LDR mit dem Streulicht der “Mischkammer” zu bestrahlen, und diese Messung dann regelnd auf die PWM zu geben. Wenn ich aber zwei Laser (rot und grün) habe, und regeln wollte, würden die beiden sich gegenseitig auf diese Weise stören. Darum habe ich überlegt, ob ich die interne Photodioden nehmen sollte.
… hmmm … ich denke, das sollte über die internen Photodioden und evtl. auch über zusätzlich eingesetzte kleine Peltier-Module für die Energiemessung gehen.
Bei meinen “stärkeren” IR-Laserdioden (mehrere fast baugleiche Typen mit 135W bis 360W @975nm) sind da je zwei Sensoren drin, die über ein kleines, mit 45° in den Strahl gesetzte Fenster etwas von dem Lasertrahl abbekommen … hab’ die aber noch nicht ausgemessen, da ich das für meine Anwendungen eher nicht brauche
Du arbeitest halt auch mit ganz anderen Leistungen
Bei mir sind das grade mal 10mW max.
Meinst du, ich könnte die internen Photodioden in einen Regelkreis in einen Mikrokontroller einfügen, der wiederum dann die PWM regelt?
… sollte gehen – du mußt dann eigentlich nur schauen, wie groß der “Regelbereich” ist und ob der halbwegs linear ist oder du eine Kalibrationskurve rausbekommst.
Für einige Sensoren mußte ich Polynome bis zum 6. Grad in die Firmware eines Sensors integrieren, um die Leistungsanzeige in 0-100% zu “linearisieren”