Hallo ihr Lieben
da ich bisher nur stumm mitgelesen habe möchte ich mich jetzt auch an euch wenden.
Für meine Abschlussarbeit baue ich eine Teslaspule mit rotierender Funkenstrecke (RSGTC). Ich bin fasziniert von den ganzen Hobby Enthusiasten und den krassen Projekten die ihr hier vorstellt - daher würde ich mir gerne eure erfahrenere Meinung anhören.
Meine Aufgabe sieht so aus, dass ich eine Teslaspule mit rotierender Funkenstrecke mit großen (bis 1,5 m) Streamern entwickeln und bauen soll. Mein Vorgänger hat hierfür schonmal ein 0,5 m x 2 m KG Rohr besorgt und im Abstellraum habe ich eine 75 cm Sphere (Kupferkugel mit ca. 43 pF) gefunden die ich gerne als Kopfelektrode nutzen würde.
Mein Plan bisher war es das Ganze “rückwärts” zu dimensionieren (von der Sekundärseite auf die Primärseite). D.h. wir wollten die Sekundärspule bauen, die Resonanzfrequenz messtechnisch bestimmen und die Primärseite daraus dimensionieren.
Es gibt ein paar Probleme auf die ich bisher gestoßen bin:
Der Durchmesser des KG Rohrs ist für meine Kugel ziemlich groß, sodass die Induktiviät bei 2 m Länge und Drahstärken von 1mm - 1,5 mm bei bis zu 400 mH liegt. Ich konnte keine klare Aussage dazu finden, wie problematisch diese hohe Induktivität wirklich ist - hat dazu jemand etwas?
Ich lese überall von recht hohen Resonanzfrequenzen.. mit so einer Induktivität komme ich nur mit Glück auf 50 kHz - eher niedriger. Kann das ein großes Problem in der Praxis werden?
Ich habe mir hierfür ein kleines Berechnungstool gebaut (um die Gleichungen zu verifizieren):
mit bestehendem KG Rohr (50 cm) und Sphere (75 cm):
Neues KG Rohr mit kleinerem Durchmesser:
Welche meiner bisherigen Geometrievorschläge würdet ihr empfehlen und wieso?
Gibt es irgendetwas das ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht mitbetrachtet habe?
Welche Probleme sind euch vielleicht bei ähnlichen Projekten begegnet? Irgendwelche Berechnungen, die in der Praxis gar nicht funktioniert haben?
Ich bin für alle Tipps, Ratschläge und Meinungen dankbar ![]()




