Thyristor-Leistungssteller schaltet durch bei Lastabschaltung

Hallo zusammen!

Ich habe einen Thyristor-Leistungssteller im Einsatz, um einen 4.5kW Heizstab zu regeln, der normalerweise unseren PV-Überschuss verheizt, zur Zeit aber aufgrund eines defekten Wärmetauschers unser ganzes Warmwasser bereitet.
Der Leistungssteller, ein CELDUC SGTA4654/02, wird über einen 4-20mA Eingang geregelt, der wiederum über meinen Homeassistant in Abhängigkeit der Warmwassertemperatur eingestellt wird.
Leider ist inzwischen der Heizstab ziemlich verkalkt und schaltet zwischendrin immer mal wieder ab, da er zu warm wird. Soweit eigentlich problem, nur der Thyristor bringt dabei ein sehr merkwürdiges Verhalten zu Tage:
Wenn der Heizstab abschaltet (einfaches Bimetall-Element im Heizstab), und dann wieder angeht, sobald er genug abgekühlt ist, läuft der Thyristor plötzlich auf 100% im vollen Durchzug! Ich habe inzwischen eine Automatisierung gebaut, die das erkennt, ihn dann einmal auf null, und auf Ziel-Ansteuerung setzt, dann regelt er wieder wie gewünscht.

Hat jemand eine Idee, was den Thyristor-Leistungssteller dazu verleiten könnte, bei Lastabschaltung einfach voll durchzuschalten?! Irgendwas, was man mit passender Entstörung in den Griff bekommen könnte vielleicht? Allen Tips bin ich dankbar!

VG, Mikeee

Ich würde den Fehler nicht in Störungen des Leistungsteils suchen.

Eher in der Ansteuerung, aber die ist wohl integriert und nicht änderbar. Den Bimetall würde ich nicht dafür verwenden immer die Leistung zu schalten, dann lieber ein Schütz setzen was den Lastkreis trennt, ggf. auch vor dem SSR so das dieser mit abgeschaltet wird.

Weiterhin sind 4,5kW auch wesentlich mehr als das was man mit Phasenanschnitt regeln darf.

Ja das ist ein guter Punkt, da hab ich auch schon drüber nachgedacht. Habe leider keinen Schaltplan von der im Leistungssteller integrierten Elektronik, daher keine Idee was da passieren könnte.

Der Bimetall Schalter ist leider integriert, das Ding wird es bald wieder entkalkt, dann ist das Problem behoben.

Das mit den 4.5kW ist mir neu, die ganze Anlage wurde uns so vom Fachmann eingebaut. Nur dass der Leistungssteller normalerweise von einem smartfox (überteuerte Stück Technik übrigens) geregelt wird, aber woher die 4-20mA kommen sollte ja wuppe sein. Hast Du da Quellen?

Steht sicherlich in den Technischen Anschlussbedingungen deines Versorgers.

Das gilt natürlich nur wenn du ans öffentliche Niederspannungsnetz angeschlossen bist, wenn du ein eigenes Netz hast ist das deine Sache.

Da ist es erklärt:

Die Grenze für Wärmeerzeuger liegt bei 200W.