Ich habe einen Sunfire Subwoofer, der sich einfach ausgeschaltet hat und nicht mehr angeht. Sicherungen sind okay, und nichts Verbranntes entdeckt. Leider gibt es diese Firma nicht mehr, und einen Schaltplan schon gar nicht, sodass eine Reparatur vom Deutschland-Import nicht mehr durchgeführt werden kann. Dort wurde allerdings einen Defekt im Bereich der Endstufe ermittelt.
Habt ihr eine Idee, wie man den Verstärker wieder reparieren kann?
zu >80% sind es irgendwelche Elkos.
Leider sieht man das nicht allen von außen an.
Oft sind sie etwas aufgebläht.
Wenn du Glück hast, haben sie nicht noch mehr Bauteile in den Tod gezogen.
Musst halt systematisch vom Gleichrichter aus Messungen machen. Aber denke dran,
es können unangenehme Spannungen, selbst nach dem Ausschalten noch vorhanden sein.
habe selbst zwei XTEQ10, beide selbst überholt. geile teile.
Du hast auf der Rückplatine ein kleines Schaltnetzteil für den Digitalkram wie DSP, Standby usw.
achte auch auf die verkabelung, die kabel am Spannungswahlschalter gehen gern ab durch die vibrationen, aber da müste trotzdem die rote standby led leuchten
Das schaltet sobald der DSP audio erkennt ein Relais ein welches dann den trafo und dahinter das Filterboard im inneren versorgt (mit den dicken elkos, da sitzen auch sicherungen soweit ich mich erinnere), das versorgt dann die endstufe auf der unterseite.
das ist ein 12v netzteil, du könntest 12v mit 0.5..1a stromlimit hinter der diode am trafo (d400 oder 408.. bei dem elko neber dem relais ) und einen massepunkt anlegen und schauen ob die led leuchtet, wenn es in stromlimit geht hast ein kurzschluss irgendwo.
wenn sie leuchtet, geht dein schaltnetzteil nicht.
wenn aber nix leuchtet und er wenig bis kein strom zieht… dann schaut man weiter…
“verdächtige elkos” gibts seit 20 jahren nicht mehr, nur weil sie keine beule haben heiß das nicht dass sie nicht kaputt sein können. besonders die smd elkos, denen sieht man garnix an. aber die platine wird nicht heiß, da denke ich liegt das problem eher nicht.
Auf den Bildern ist es ja wirklich nicht so einfach etwas zu erkennen, aber auf dem ersten Bild mit den Endziffern 451? ist in der Mitte links ein schwarzer Elko hinter den großen Widerständen, der könnte eine Beule haben. Aber das ist wirklich nur Spekulation und kann durch Spiegelungen und Schatten so wirken.
Auf dem zweiten Bild sind vorne oben die 4 Gleichrichter-Dioden. Die kann man auch noch ziemlich einfach messen. Einmal, ob sie in unterschiedlicher Richtung unterschiedliche Widerstände haben, sowie ob an denen überhaupt Spannung vorhanden ist. Also Wechselspannug bei den einen und Gleichspannung bei den anderen Anschlüssen.
Alle Dioden haben in etwa den gleichen Wert ca. 0,7 V und unterschiedliche Widerstände in Gegenrichtung.
Die Elkos sind alle ohne Beule. Sieht auf den Bildern tatsächlich etwas anders aus.
ne, meine platinen vom 10er sehen identisch aus soweit ich mich erinner.
wobei auf deiner endstufenplatine keine tantalkondensatoren sind, bei mir war da einer short. haben wohl dann elkos genommen
bau mal die rückplatte aus und mach ein foto vom schaltnetzteil
ist ja nur mit 3 steckern mit dem rest verbunden.
du kannst die auch ohne den sub an den strom klemmen um messungen vorzunehmen.
der gleichrichter wirds nicht sein, weil wenn kein relais klickt bekommen die endstufe und elkoplatine sowieso nix. und das relais klickt nur wenn das 12v schaltnetzteil geht und der dsp hochfährt
2.2Meg ohm passt, sind nur um den foliencap zu entladen
aber wie lightsource schon sagt, R408 sieht explodiert aus
und die spule (sieht aus wie ein dicker widerstand) neber den zwei elkos auf der seite, wird wohl als sicherung missbraucht. die könnte demnach offen sein.
der mosfet unter dem trafo wird demnach auch hinüber sein und ggff. sogar der controller chip
wenn es den 6 beinigen chip nicht gibt bzw. man ihn nicht findet
kauf einfach ein kleines 12v netzteil und überbrück das ganze.