Auf was für einer Topologie basiert diese Schaltung

Geht’s da um den Abstand von Primär und Sekundärspule? Oder muss ich irgendwelche Komponenten anpassen und schauen wann die Glimmlampe am stärksten leuchtet?
Sorry wenn die Frage ein bisschen dumm ist, ich kenne mich mit solchen Schaltungen wie hier kaum aus.

Hallo grüß dich Gandalf, man muß bei diesem hohen Frequenzen die Windungszahlen sehr genau einhalten, mit der Primärseite kann man das ganze noch etwas abstimmen, Zentimeter für Zentimeter kann man dabei etwas nachregulieren. Mit dem Multimeter am Gate , kann man gut :+1: die Spanung einstellen, das Poti sollte man äußerst vorsichtig einstellen.

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Bau dir doch selbst einen Kondensator. Wenn du mehrere Schichten Aluminiumfolie zwischen Pertinaxplatten nimmst kannst du die Kapazität mit einer Art isolierter Schraubzwinge sogar feinjustieren.

Oder du nimmst Einmachgläser, die du mit Aluminiumfolie umwickelst, und mit Salzlösung füllst. Mittels der Menge an Salzlösung kannt du auch die Kapazität ändern.

So hat man es zumindest kurz nach dem Mittelalter gemacht. Da gab es noch keine Elektronikläden. :wink:

Der Verlustfaktor ist dann aber noch größer als bei Folienkondensatoren bei den Frequenzen.

Naja solche Kondensatoren sind doch relativ groß, wenn ich da einen selber baue. Und ich hätte schon gerne etwas kompaktes.
Und ich habe den Doorknob ja auch schon bestellt.
In der Zwischenzeit hab ich mal versucht herauszufinden was die Resonanzfrequenz meiner Sekundärspule ist. Dazu hab ich einen Slayer Exciter benutzt. Nur scheint das mit meiner Spule nicht zu klappen. Die Schaltung an sich funktioniert aber mit einer anderen größeren Sekundärspule. Kann das vielleicht an der Frequenz liegen? Das mein Transistor (TIP33C) bei 10MHz da nicht mitmacht? Das wäre jetzt meine einzige Erklärung. Ich hab auch die Primärspule mal umgepolt, das hat auch nichts gebracht.

Hallo und einen schönen :sun_with_face: guten Morgen, wie schon erwähnt, 10 Mhz sind außerhab der Spezifikationen eines Mosfets :grin:, geht wohl nur mit einem IRFP460 IRFP 260 IRFP250. Für diese hohen Frequenzen verwendet man eigentlich ne Röhre - HF Leistungstransistor. Viele herzliche Grüße von axon-F.

Ok danke. Dann liegt’s wohl wirklich an den hohen Frequenzen

Hallo grüß dich Gandalf, ich denke man muß sich penibel an die Vorgaben halten :innocent:. Durchmesser - Windungszahl - Drahtdurchmesser müssen genau passen, fürs Poti habe ich außerdem ein 2 W Cermet verwendet. Ne MMC muss man eben auch genau messen können, da durch die Toleranzen der Kapazitätswert verfälscht sein kann. Ich kann dir gerne auch meine 100pf MMC zukommen lassen. Viele herzliche Grüße von axon-F.

So der Doorknob ist da, hab ihn auch gleich verbaut, aber es tut sich nix. Ich habe immer noch keine Oszillation. Weiß einer was ich hier falsch mache?
Mit einem größeren Kondensator funktioniert’s, da schwingt alles an. Ich hab auch die Sekundärspule noch nicht angeschlossen, weil ich ja erst einmal nur die Oszillation zum laufen bringen will.
Das einzige was im Endeffekt noch nicht gleich zum Schaltplan von Teslaundmehr ist, sind die Drahtdicken. Ich habe keinen 0,6mm Draht, nur 0,4mm. Und wenn man die Spule dafür etwas in die Länge zieht, relativiert sich das doch oder?

Sind das Drahtwickelverbindungen da im Vordergrund an diesen Schrauben?
Wie stellst du eigentlich fest, ob deine Schaltung schwingt?
Ich erkenne hier nur zwei Spulen, wo ist die dritte aus deinem Schaltplan?
Deine langen Drähte sind auch noch Kapazitäten und Induktivitäten, die du vielleicht gar nicht willst.
Möglicherweise kommt es ja auch noch darauf an, ob diese Spulen irgendwie gekoppelt sein müssen?

Ja, ich wusste nicht wie ich das anders anschließen sollte. Der Kondensator hat ja nur Schraubverbindungen.

Ich hab an einer Leiterschlaufe eine LED angeschlossen. Wenn ich die über die Spule halte und die LED leuchtet, schwingt die Schaltung. Ich wollte nicht unbedingt mein Oszilloskop anschließen, da mir davon hier ja schon abgeraten wurde. Und bevor ich mein Multimeter anschließe und das möglicherweise schieße, wollte ich die Leiterschleife eher benutzen. Das kam mir ein bisschen einfacher und sicherer vor.

Die habe ich noch nicht angeschlossen, da ich erst einmal die Schaltung zum Schwingen bringen will.
Und die Schaltung sollte ja auch ohne die Sekundärspule das schwingen anfangen. Aber ich hab’s trotzdem mal ausprobiert. Damit hat sich auch nichts geändert.

Da bin ich mir nicht sicher. Aber in den Videos von denen ich die Schaltung her habe, war höchstens die Sekundär- und Primärspule mit einander gekoppelt. Da stand die Sekundärspule meist in der Primärspule. Aber sicher bin ich mir wie gesagt nicht :joy:

Du musst dein Oszi ja nicht wirklich direkt anschließen. Dazu kannst du auch eine Drahtschleife verwenden, die du langsam in Richtung deiner Schaltung bewegst.
Wenn du schon Schrauben nehmen musst, dann mache sie so kurz wie möglich und verwende z.B. Unterlagsscheiben, um die zu Drahtschleifen gebogenen Kupferdrähte dann mit einer Mutter gegen den Kondensator zu schrauben.
Ich kenne mich mit deiner Schaltung nicht aus, aber das mit der Kopplung, da solltest du dir sicher sein. Vielleicht reicht es ja schon, die Spulen gegeneinander zu verdrehen, so dass die Magnetfelder sich durchdringen können. Aber wie gesagt, das weiß ich bei deiner Schaltung nicht. Aber meist geht es doch darum, dass eine Rückkopplung erzeugt wird, zwischen der Schwingung am Ausgang zum Eingang, die sich dann selbst verstärkt und in Resonanz bringt.

Hallo und guten Abend,
ich bastel immer noch an der Hfsstc rum und ich bekomme die Schaltung immer noch nicht zum Schwingen. Bei der Fehlersuche ist mir allerdings etwas aufgefallen:
In dem Video von Teslaundmehr heißt es die Filterspule zwischen Schwingkreis und Stromversorgung soll 10uH haben. Allerdings kommt man mit den angegebenen Werten von 17 Windungen, 1,5cm Durchmesser und einer Drahtdicke von 0.5mm auf gerade mal 4uH. Also hab ich mal 29 Windungen ausprobiert um auf 10uH zu kommen.
Hat natürlich auch nix geändert :disappointed_relieved:

Auch hab ich beim Ausprobieren die Sekundärspule mal falsch angeschlossen. Nämlich direkt ans Gate vom Mosfets. Damit hatte ich dann einen sehr kleinen Plasmafunken.

Ansonsten hab ich auch mal die Primärspule umgedreht und den Doorknob mit kürzeren Schrauben angeschlossen.



Irgendwie weiß ich jetzt aber echt nicht mehr weiter.

Und sonst bist du dir sicher mit den Anschlüssen am Mosfet?

Mach doch mal ein Foto vom Mosfet und seiner Umgebung.
Oder warum solltest du denn dann Entladungen haben, wenn du jetzt etwas falsch? angeschlossen hast?

Ja. Ich benutze den IRFP460 und da ist ja der erste Pin gate, dann drain, dann source. Und selbst wenn ich die Sekundärspule jetzt an Drain oder source angeschlossen hätte, wäre das laut Schaltplan immer noch falsch.


Das ist der Schaltplan.

Und ich habe die Sekundärspule so angeschlossen:

Ich vermute dass ich dadurch so eine Art slayer Exciter gebastelt habe? Ich bin da wirklich kein Profi


Das ist noch Mal eine Nahaufnahme vom Mosfets und den Anschlüssen.

Was hast du als TVS-Diode eingesetzt?
Es sieht aus, als hättest du zwei Dioden (irgendetwas) dafür verwendet statt so etwas ähnliches:

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Deine Widerstandswerte kann ich nicht richtig erkennen, aber ich nehme an, dass es keine 1KOhm -Werte sind?
https://www.electronicsplanet.ch/Widerstand/1-k-Ohm-Widerstand-Farbcode.html

Ja ich habe zwei unidirektionale TVS Dioden Anti-parallel geschalten. Ich hab keine bidirektionale bekommen können.
Und die Widerstände sind 1,2kOhm. Die hab ich aber inzwischen durch 1kOhm ersetzt.
Das einzige was mir noch einfallen würde ist der Elko. Der ist 30uF statt 10uF groß, weil ich keinen anderen hatte. Ist vielleicht das das Problem? Eigentlich sollte das doch keinen Unterschied machen oder?
Ich hab auch mal verschiedene Kondensator Größen ausprobiert. Mit 220pF schwingt die Schaltung noch an, mit den 100pF schon nicht mehr.

Das was den Unterschied macht, sagt dir die Schaltung :wink:

Widerstände sind mit Spulen zusammen Filter für bestimmte Frequenzen.
Und (TVS) Dioden haben auch bestimmte Frequenzbereiche.

Kondensatoren wirken auch wie Frequenzfilter oder sind halt mit einer Spule zu einem Schwingkreis kombiniert.

Es kommt auch darauf an, wie du eine Spule gewickelt hast, Je nach Drahtstärke oder Wicklungsanzahl hast du eine bestimmte Güte.
Was sich auf die Frequenzgenauigkeit auswirkt.

etc.

Den Elko habe ich inzwischen ersetzt, ich hab doch noch einen 10uF 400V gefunden.
Da die TVS Dioden laut Video anscheinend auch nicht notwendig ist, habe ich die mal kurzzeitig weg gelassen. Das hat aber auch nichts verändert.

Da die Schaltung mit 200pF ja anschwingt, habe ich einfach mal die Windugsanzahl der Primärspule auf 4 angepasst, um auf die gleiche Frequenz zu kommen. Damit hat’s dann wieder nicht mehr funktioniert. Also scheint die hohe Frequenz das Kernproblem zu sein. Vielleicht war euch das ja schon vorher klar… :joy:
Und ich habe auch noch Mal den Irpf250 ausprobiert, der wird aber im Gegensatz zum irpf460 sehr schnell heiß und die Schaltung zieht immer mehr Strom.

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Hast du ein Video zu der Schaltung gesehen, wo sich die Spulen befinden sollen? Alle Spulen müssen angeschlossen sein, sonst stimmt die ganze Resonanzsache nicht. Jede der Spulen hat eine eigene Kapazität und Induktivität, die auch wieder auf die Schwingung einwirkt.