Auf was für einer Topologie basiert diese Schaltung

Ursprünglich hab ich ein lineares Labornetzteil genommen. Das hat aber gesponnen als ich die HFSSTC dran angeschlossen habe. Das ist irgendwie in den Konstantstrommodus gegangen (schon bei unter 1A) und die Spannung ist eingebrochen. War aber total unregelmäßig und der Strom ist trotzdem nicht konstant geblieben.

Naja jetzt hab ich ein 50A 12V Netzteil als Spannungsversorgung. Das funktioniert. Und die Spannung schwankt allerdings ein bisschen. Vielleicht so ±2V.

Vielleicht ist bei dir die Luftfeuchte zu hoch, zumindest macht die einiges aus.

Wie hoch ist die Spannung mit der du deine Schaltung betreibst, bleibt die auch auf dem vorgegebenen Wert?

Hier noch ein Schmankerl aus dem letzten Jahrtausend,
aus den Sachen von meinem Vater.
Das nennt sich Spulen-Uhr. Man gibt den Radius (cm), den Radius+Länge und die Windungszahl vor, und erhält µH. Ausdruckbar auf DIN A4

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Hallo und einen schönen Sonntagabend, hallo Gandalf und Lightsource, wenn die Sekundärseite mehr Windungen hat, im Durchmesser etwas größer ist, muß man mit ner niedrigen Frequenz rechnen.

Da biste halt auch an der unteren Grenze der Angabe im Schaltplan.

Die HF kann sich in dein Netzteil zurück drücken. Das hatte ich auch schon mal. Da solltest du diverse Filter einbauen.

µ0 =4*PI()*10^-7
Länge mm =B4*B5
Radius mm 12,5
Windungen 150
Drahtstärke 0,64666
Induktivität =B1*B4*B4*PI()*B3*B3/B2 mH
=B7*1000 µH
Kapazität =100*(0,1*B2/(B3*2)+0,32)/(B3*2) pF
Eigenresonanz =(1/(2*PI()*WURZEL(B10*10^-6*B8*10^-12)))/1000000 MHz
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Hallo grüßt euch, ich habe mal den Raacke - Rechner angeworfen :keyboard: und mit ein paar Daten gefüttert.


Da komme ich mit 152 Windungen auf etwas unter 10 Mhz, die Primärseite ist mit einem Innendurchmesser von 54mm bei ner Drahtstärke von 1mm + 2x 0,5 mm Isolierung angegeben. Der Cap ist mit 0,1 nf angegeben, wobei man hier auch die Toleranz berücksichtigen muß :wink:. Viele herzliche Grüße von axon-F.

Wenn ich 97mm/150 Windungen teile komme ich nicht auf 0.6mm sondern 0.647. Das ist dann der reale Drahtdurchmesser. Die eigentliche Drahtstärke von 0.6 mm Cu ist unwichtig.

Darum habe ich diesen Wert in meine Formel gesetzt.

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Hallo grüßt euch, noch ein abgeändertes Spulen ’ Design, ich glaube der Raacke Rechner kann nur ganze Windungen verarbeiten. Viele herzliche Grüße von axon-F.

Hallo und einen schönen :sun_with_face: guten Montagmorgen, hallo Gandalf und Lightsource. Mir ist noch eines aufgefallen, eigentlich sollte die Eingangsspannung immer etwas über der Zehner liegen, 15 V wären hier sicherlich besser. Unter Last kann diese abfallen, auch kann man an das Gate ein Multimeter hängen, mit ner Markierung am Isolierten Poti - Knopf, hat man immer die genaue Stelle wann der Mosfet schaltet. Dabei sollte man sich mit ruckeligen Schritten langsam vortasten. Das ist ja auch das Besondere an dieser Schaltung, das Gate bekommt ein Feedback vom Fußpunkt der Sekundärseite und der Rest kommt vom Poti. Deshalb auch die Bi TVS und der 400 V 10uf. Viele herzliche Grüße von axon-F.

Bei 9,375Mhz und 17,5V bekomme ich so eine Plasmaflamme. Die sieht zwar nicht sehr imposant aus, aber ich freue mich trotzdem dass ich jetzt mal eine eigenständige Entladung habe.

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Wenn du die Flamme gegen einen anderen Hintergrund fotografierst sieht sie epischer aus.:wink:

Und deine Diodenbeine würde ich auch noch beidseitig amputieren. Der Lötpunkt kann viel zu leicht den Kühler berühren, bzw. hast du da auch eine Kapazität, wo sich deine Energie aus dem Staub machen könnte.

Ich hab noch Mal ordentlich aufgedreht von der Spannung her. Bei 26V hab ich eine etwas größere “Flamme”. Obwohl ich mir die schon eigentlich etwas heiser und vor allem weiß vorgestellt habe.

Und ich kann auch keine Funken mehr ziehen. Wenn ich mit dem Schraubendreher in die Nähe komme, wird die Flamme kleiner. Aber vielleicht liegt das ja daran dass durch mich die Resonanzfrequenz verändert wird.

Kann es vielleicht auch sein, dass ich nur nahe der Resonanzfrequenz bin? Und die Flamme deshalb nicht so groß und heiß ist?

Was den Aufbau betrifft, war der ganze Aufbau bis jetzt ja nur ein Test. Ich habe vor noch alles auf eine Platine aufzubauen.

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Die Farbe hat auch etwas mit dem Material zu tun, aus dem sie austritt, dann halt die Gase, die ionisiert werden. Aber weiß?

Auch die Form der Spitze wirkt sich auf die Flammenform aus, das kannst du auch experimentieren

… die Farbe wird auch von der Kamera anders aufgenommen, als vom Aufe gesehen - hab hier z.B. einen Plasma-Kerzenanzünder (manche nehmen den auch für die Zigaretten) – mit den Augen sehe ich den Bogen als Violett:

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Aber angeregter Stickstoff leuchtet halt auch bei ~390nm und ~430nm. Das ist das Violett/Blau.
Dann kommt überall Natrium vor, was die Flamme gelb färbt und sonst all der ganze Staub, der sein übriges dazu tut. Weiß wird man nach meiner Meinung erst wahrnehmen, wenn die Energie so hoch ist, dass das ganze Mischspektrum weiß ergibt, bzw. man geblendet ist.

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Hallo und einen schönen Montagabend, hallo grüß dich Gandalf, herzlichen :tada: Glückwunsch zu deinem frist light :high_voltage::high_voltage:. Bei mir waren die Entladungen auch nicht größer als 15 mm. Ich denke, da spielen andere Faktoren noch mit, die Spannung - Feldstärke ist ja da. Mit ner höheren Eingangsspannung gibt’s auch mehr Output ich war da auch etwas zu vorsichtig :innocent:. LUFT brennt eben von alleine nicht, sie - die Bestandteile lassen sich nur ionisieren. Könnte auch sein, daß in der brennenden Plasmaflame, Bestandteile vom Breakoutpoint - Metalldampf oder bestimmte Salze verbrennen :comet::fire:. Viele herzliche Grüße von axon-F.

Ich bin da ja wirklich kein Experte, aber ich dachte immer die Farbe kommt auch ein Stück weit vom Strom der in dem Plasmakanal fließt. Bei niedrigen Strömen ist das Plasma violett, bei höheren gelb weißlich.

Und wenn ich einen Funken ziehen (inzwischen geht das), ist das Plasma auch weiß.

Naja die Farbe ist mir momentan nicht so wichtig, ich hab nämlich gemerkt dass mir der Mosfets nach circa 1min Betrieb kaputt geht. Und im Betrieb ist der Strom zwischen 2&3A. Ich hab schon die Wicklungsanzahl der Drosselspule auf 20 erhöht, allerdings scheint das nicht sehr viel gebracht zu haben. Ich werde die jetzt auch weiter erhöhen, bis kurz vorm geht nicht mehr.

Aber hat noch jemand irgendwelche Tipps wie ich meine Mosfets schützen kann? Bzw. wie ich der Hitzeentwicklung gegensteuern kann. Mosfets parallel zu schalten um die Last zu teilen, ist ja anscheinend keine Option.

Kann man das ganze vielleicht umbauen und Transistoren verwenden? Die halten doch höhere Frequenzen aus? Oder kann ich da eigentlich auch IGBTS verwenden?

Hallo und einen schönen guten Morgen, hallo Gandalf. Dem Kühlkörper kann man einen kleinen Ventilator verpassen und Wärmeleitpaste verwenden. Eigentlich sollte es bei den verlusten nicht heißer :fire: als 50 bis 60 Grad werden. Schaue dir mal die ganzen Schaltzeiten eines IRFP 260 an, bei 10 Mhz ist wohl dieser nie ganz aus. In meinem obigen ersten Link, ist so ne Schaltung mit zwei Mosfets. Viele herzliche Grüße von axon-F.

Hallo Gandalf. Falls du das ganze umbauen möchtest, würde ich dir SiC Mosfets oder GaN Mosfets mit niedrigen Kapazitäten zwischen Gate, Drain und Source empfehlen. Igbts sind für diese Anwendungen viel zu langsam.

Außerdem kann ich diese Steite von Steve Ward empfehlen, dort erklärt er meiner Meinung nach sehr gut, wie die Hfsstc abzustimmen ist. HFSSTC — Ward Power Electronics

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Ok vielen Dank. Die Website von Steve Ward schau ich mir auch noch Mal an