Mein SSTC-Projekt

Hallo Gemeinde, habe vergessen, im neuen Thread zu grüßen :blush: Mit dem Editieren komme ich hier im Forum noch nicht so richtig zurecht.

Dieses SSTC-Projekt habe ich im Inet gefunden, vor ein paar Jahren: Tjaco’s design graveyard

Und habe es umgebaut bzw. ergänzt, nachgebaut. Die 4 Module sind fertig. Aber noch nicht alles zusammengebaut und miteinander verschaltet. Den Gehäusesockel muß ich auch noch bearbeiten, bevor ich die Module einbaue und verkabele.

Meine selbstgebaute Wickelmaschine ist diese hier:

Darauf habe ich ca. 1.885 Windungen 0,6mm CuL-Draht draufgewickelt.

Hier ein paar Bilder meiner fertigen Teslaspule:

Die Primärspule muß ich vielleicht in eine Kegel- /Trichterförmige Spule umbauen, mit Kupferrohr vielleicht.

Und jetzt die Schaltbilder und Module dazu, derer es 4 insgesamt gibt und die ich z.T. selbst entwickelt bzw. modifiziert habe: Mein CAD-Programm ist EAGLE.

Nächstes Bild: Stromversorgung bzw. Netzteilplatine,

Platinenaufbau:

Hier das Schaltbild der Netzteilplatine:

Nächstes Bild: Hier die Endstufe, ein Foto vom Modul habe ich noch nicht, das AC/DC-Modul U1 ist nicht verbaut, und die Optokoppler TLP5xxx, die schon bemängelt wurden, waren bereits korrigiert und ersetzt durch 6N137, OK1 und OK3:

Nächstes Bild: Hier die Steuerelektronik dazu, die ich etwas modifiziert habe. Der Oszillator IC4 sorgt dafür, dass der Halbbrückentreiber nur kurz und zeitweise arbeitet, also kein Dauerbetrieb stattfinden kann. Die Taste/der Schalter S2, “Scale”, soll diesen intermittierenden Betrieb auf Dauerbetrieb einstellen, zum Abgleich mit den Motorpotis, bis man die Resonanzfrequenz gefunden hat:

Nächstes Bild: Und hier noch die kabelgebundene Fernsteuerung, mit der die beiden Motorpotis im o.a. Schaltbild (in short dash umrahmt) gesteuert werden:

Jeder Motor treibt 2 Potis an, also quasi ein Tandem-Poti, ich nutze aber nur ein Poti je Motorpoti, das den 4046 stellt. Das jeweils 2. Poti, deren Schleifer “Dot-Display” (links X5 und X6), bleiben unbenutzt, ist also nirgends angeschlossen.

Schau mal hier, ctc-labs gibt es leider nicht mehr aber die wayback machine hat da was.

Die Sekundärspule kann viel kürzer sein.

Ich wäre da vorsichtig so viel Optokoppler und Transistoren zu verbauen, wenn da was nicht stimmt knallt es schnell.

Hallo Matze,

ich beziehe mich hier mal auf deinen Post aus dem anderen Thread ( Auslegung große SGTC - #36 von HV-Nerd ), auch wenn das für künftige Leser nicht optimal ist…

Aspektverhältnis meint das Verhältnis von Durchmesser zu Höhe der Sekundärspule. Aus deinen Angaben und Bildern würde ich schätzen, dass du in der Höhe ca. 130-150cm auf ein 8cm Rohr gewickelt hast, das gibt ein Aspektverhältnis von 1 zu 130/8 = 1 zu 16,25.

Die allgemeine Meinung im Netz ist, dass ein Aspektverhältnis von ca. 1:3 bis 1:5 optimal ist. Deine Spule ist also viel zu dünn und viel zu lang. Allerdings gibt es auch viele Spulen mit einem ungünstigem Aspektverhältnis, die trotzdem ziemlich gut funktionieren. Dein Verhältnis ist aber schon extrem, kann ich nicht beurteilen, wie gut das noch funktionieren kann.

Die Seite von der du das Setup übernommen hast überzeugt mich aber nicht wirklich. Winzige Outbreaks für eine riesen Spule :man_facepalming: Sowas kann man bestimmt auch mit einer 30cm Spule erzeugen.

Der spart sich halt die zwei Kondensatoren und den virtuellen Ground in der Mitte und macht stattdessen abwechselnd volle Spannung und aktiven Kurzschluss.

Die Sicherungen an den Gates finde ich auch seltsam.

Hallo Alexander, danke Dir für Deine Rückmeldung! Das mit der -Halbbrücke leuchtet mir ein, jedoch ist schon alles fertig verdrahtet auf meinem Knäckebrot-Hartpapier-Platinenmaterial, auf den 4 Modulen. Photos kommen noch. Wenn ich meine Schaltung in Betrieb nehme und es dann knallt und funkt, dann muß ich wohl etwas anders machen! :sweat_smile: Edit: Ich heiß’ Matthias, Matze kann man mich auch nennen, ich will das noch ändern, meinen NickName hier.

Ich denke mal - für den Fall, dass einer der MOSFETs durchknallt, dann haut es die Sicherung vor dem Gate raus, um IC6, den IR2110, zu schützen. Ich habe es ja nur übernommen. Und die Schaltung scheint ja auch mit dem fliegenden Aufbau von “Tjaco’s design graveyard”, Tjaco’s design graveyard , funktioniert zu haben.

Es ist aber möglich, dass das, was ich da gebaut habe, völliger Murks ist! :laughing:

Ja, die vielen Optokoppler… aber ich will oder muß ja elektrische Potentiale auch trennen.

Wenn du schon Motorpotentiometer hast ist eine lange Kunststoff Welle die optimale Version. Der IR2110 wird viel schneller explodieren als die Sicherung durchbrennen kann.