Hallo und einen schönen
Mittwochnachmittag, das besondere Metall Natrium wird langsam zum Hightech Werkstoff für die Energiewende. Ob als Batterie
Speicher - Wärmespeicher oder als direkte Elektrolysezelle ist dieses ungiftige und günstige Material in aller
Munde. Als direkte Elektrolysezelle schlage ich sogar zwei Fliegen mit einer Klappe, ich nehme Kohlendioxid aus der Luft und binde dieses in Backpulver
-Natriumbicarbonat. Mit einem einfachen und nicht so sehr gefährlichen Experiment ![]()
lässt sich aus NaOH elementarisches Natrium herstellen. Das müsste man aber teils unter inerter Atmosphäre machen, da Natrium sehr reaktiv ist.
Fehlt da in deinem Satz nicht etwas?
Hallo grüß dich Lightsource, ich war noch nicht ganz fertig mit dem Text. Die Schmelzfluss - Elektrolyse mit Kochsalz NaCl ist doch etwas noch gefährlicher, neben der Explosionsgefahr entsteht auch Chlor. Ich hatte beim Kunden vor einigen Jahren einen Chlorgas- Vorarlarm nach Feierabend ausgelöst, mit dem ganzen Primborium -
Feuerwehr -
Krankenwagen -
Krankenhaus. Viele herzliche Grüße von axon-F.
Hallo und ne schöne gute Nacht
, hier noch ein Link zum Thema
https://youtu.be/Fh3kbC1otMM?si=TmRGCjQb3vZsDcyK
Viele herzliche Grüße von axon-F.
Hallo und einen schönen
Freitagmorgen, da hätte ich auch ne eigene Idee
zur Natrium - Schmelzflusselektrolyse. Meinen kleinen Laborofen mit ner Aluminiumoxid Muffel - Tiegel würde ich hochkant stellen, so dass der Tiegel senkrecht steht. In den Tiegel kommt ein 25 mm Rohr aus Quarzglas, außen die Anode aus Stahlgitter und im Rohr die Kathode aus Graphit, oder doch lieber umgekehrt. Das alles könnte man auch mit Formiergas - Argon abdecken. Viele herzliche Grüße von axon-F.
Ich habe mir das Video mal angeschaut. Falls du dessen Schaltplan nachbauen willst, überprüfe nochmal alles was der so gezeichnet hat. Am Coil-FET hat er bestimmt das Gate falsch angeschlossen, oder ein MOSFET benutzt, der anders angeschlossen wird.
Und ja, Na ist schon ein höllisches Zeug. Aber heiße geschmolzene NaOH ist auch sehr aggressiv. In NaOH kann man viele Metalle lösen, darum wurde dessen Schmelze auch so stark braun und trübe. Beim Elektrodenmaterial, da bin ich mir auch nicht sicher, ob Kupfer geeignet ist, weil es oxidiert, dann das Oxid sich löst, bzw. den Stromfluss verändert. Besser Nickel, Eisen oder wer’s mag Platin, aber kein Graphit
Du hast ja geschrieben, dass du Aluminiumoxid als Tiegel nehmen willst und Quarzglas als Isolator zwischen Kathode und Anode. Ich bin mir ziemlich sicher, dass beide Materialien stark von flüssigem NaOH angegriffen werden. Was das Anoden- und Kathodenmaterial betrifft, bin ich mir nicht so sicher, was am besten geeignet ist, denn selbst Platin wird durch flüssiges NaOH oxidiert.
Sei dir trotzdem bewusst, dass flüssiges NaOH extrem gefährlich ist.
Hallo und einen schönen
Sonntagnachmittag, hallo Lightsource und Toxxic, herzlichen Dank noch für euren Beitrag. Na ja, mit der Beständigkeit wars wohl nix, schon bei dem Methan- Experiment habe ich bemerkt, das sich das NaOH durch das Borsilikatglas frisst
.
Am MIT wurde kürzlich eine neue Natrium- Brennstoffzelle vorgestell, die mit flüssigem Natrium und Sauerstoff betrieben wird. Hier noch der Link dazu https://youtu.be/S16i8JecFmw?si=VreOSCZCFZJLfljj
Im Video kann man eine Demonstrations - Elektrolysezelle aus Boro Laborglas erkennen, später folgt noch ein Aufbau aus Metall?
Jetzt noch mal zurück zur Natrium- Schmelzflusselektrolyse, es sollte sich hier nur um ein Experiment mit ca 10 Gramm NaOH handeln. Den äußeren Tiegel könnte ich auch aus Nickel - Hasteloy anfertigen und in den Aluminiumoxid Tiegel stellen. Als Isolator könnte man auch ein glasiertes Rohr aus Labor - Porzellan - WIG Schweissdüse nehmen.
Die Elektroden würden dann aus Graphit - Nickel - Eisen sein. Viele herzliche Grüße von axon-F.
Aus dem Chemieunterricht ist mir noch eine Erzählung unseres damaligen Chemielehrers bekannt, der zuvor in der chem. Industrie gearbeitet hat. Da wäre mal ein Mitarbeiter in einen Bottich mit flüssigem NaOH gefallen. Man hat dann später nur noch den Goldring gefunden…
Kann mir zwar keinen Industriebetrieb mit offenen Bottichen mit flüssigem NaOH vorstellen - das Zeug hat ja ca. 800 Grad Temperatur, aber das klingt schon recht spannend und gefährlich.
Naja, bei kleinen Mengen und entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen…
Ich habe mir das letzte Video angeschaut und fand einiges etwas seltsam.
Die Versuchsaufbauten, die im Video gezeigt wurden, sind bestimmt nicht alle authentisch.
Da sollte man also sehr aufpassen, dass man nicht falsche Schlüsse zieht.
Zuerst geht es dir ja darum, Natrium herzustellen. Und zwar so wie ich das verstanden habe, mit geschmolzenem NaOH. In jenem anderen Video wurden ja einige Problemstellen gezeigt. Ich würde vor allem auf ein gutes Diaphragma Wert legen. Also die Abtrennung des erzeugten Na vom Rest. Das Ganze am besten in einem geschlossenen System, wo das Na einfach irgendwo überlaufen kann, und in einer entsprechenden Flüssigkeit aufgefangen wird. Dessen Idee, die Elektrode von unten einzuführen wäre da schon ein guter Anfang.
Feuchtigkeit ist ein wichtiger Faktor.
2NaOH → 2Na + O2 + H2 bzw. 2Na + H2O + O
Das entstehende Wasser musst du auch laufend aus der Gleichung entfernen, sonst reagiert es wieder mit Na. Das geht halt ab einem bestimmten Temperaturbereich. Vielleicht kannst du das Na ja auch aus der Schmelze bei 880°C heraus destillieren. Bei diesen Temperaturen kannst du aber kein Glas mehr verwenden.
Es gibt für Natrium ja noch die andere Methode, indem du Quecksilber als Elektrode verwendest, und das Natrium dann im Quecksilber als Amalgam gelöst wird. Wenn dann genug drin ist, (bzw. kann man das auch kontinuierlich machen) dann destilliert man das Quecksilber (so wie bei der Goldgewinnung) und hat dann als Rest das Natrium übrig.
Das Quecksilber sollte man aber nicht einfach in die Luft abdampfen lassen, so wie man es bei der Goldgewinnung macht. ![]()
Dann kommt der nächste Schritt. Das Natrium soll in einer Brennstoffzelle wieder reagieren und Strom erzeugen. Also erst stellt man Natrium unter hohem Energieaufwand her, um es anschließend wieder zu Backpulver (NaHCO3, Natron) zu zersetzen? Und das Natron leitet man dann in die Ozeane, um die Übersäuerung dort zu verhindern? Das hat der Sprecher zumindest so gesagt.
Warten wir erst mal deine Natriumproduktion ab. ![]()
Hallo und einen schönen Samstagabend, hallo grüß dich Lightsource, nochmals herzlichen Dank für deinen sehr ausführlichen Beitrag
. Ich hatte da eher an einen experimentellen Aufbau gedacht, der nur zum Nachweis von elementaren Natrium dienen sollte. Beim Aufräumen habe ich noch die Borsilikat - Reagenzgläser von der Methan Herstellung gefunden. Deutlich kann man erkennen wie sich das NaOH + Natriumacetat durch das Glas gefressen hat
Elementares Natrium darf eben auch nicht mit Wasser in Verbindung gebracht werden, um es auch vor dem Luftsauerstoff zu schützen, wird dieses in Paraffinöl gelagert. Am besten man trennt die Kathode wo auch das Natrium entsteht mit einem Keramik - Porzellanrohr von der Anode, wo H2O und O2 entstehen. Liegt hier eigentlich Wasserstoff und Sauerstoff Gasförmig vor, oder (2 H20 + O2) entsteht daraus gleichzeitig Wasser und Sauerstoff, würde bei 318 Grad ja sofort verdampften ? Ich hätte die ganze Woche Stress mit der Ölheizung, der Heizungsbauer hat eine weitere Wartung- Reparatur abgelehnt, und mir im März ne total falsche Düse eingebaut. Es ist als Laie sehr schwierig in diversen Heizungs - Foren überhaupt Gehör zu finden - die neuen Götter in blau
Hallo und einen schönen
guten Einheits - Sonntag
. Natrium ist doch wirklich ein super Brennstoff, ideal vielleicht für ein RDE flüssig Natrium -
Raketenofen - Raketentriebwerk. Im Anschluss mal zwei Links zu einem Außergewöhnlichen Experiment dazu https://youtu.be/ygnpK3IXnV8?si=LXjp6RSlW4enQUB4 und https://youtu.be/yfiz4OyQCXU?si=sW2_a8ebD_SQNKta. Nur Schade daß es dazu keine weiteren Videos gibt, dabei gibts doch sicherlich noch einiges zu optimieren, was auch gerade die Materialauswahl angeht. Auch am Design könnte man einiges noch Verbessern
, ne genaue Einspeisung von Wasser und Sauerstoff in ner speziellen Düse, die auch mit höheren Drücken arbeitet. Für einen entsprechenden Versuch hätte ich das feste Natrium in einem Hitzebeständigen Drahtkorb fixiert, zünden würde ja das Ganze von allein durch das Wasser - Sauerstoffgemich - direkt aus der Natrium - Schmelzflusselektrolyse
. Hier noch ein Bildchen vom Triebwerk
Als Ergebnis erhält man gefährliches NaOH.
Wenn man flüssiges Natrium mit Chlor reagieren ließe, würde man Kochsalz erzeugen. So einen Raketenstart könnte man dann im Meer durchführen, um das Meersalz etwas aufzustocken. ![]()
Hallo und einen schönen guten Morgen, hallo grüß dich Lightsource, natürlich müßte die Nutzung von elementaren Natrium als Energieträger immer im Kreislauf geschehen. Ich fand den ersten Versuch sehr vielversprechend. Auch interessant der Natronlauge- Wärmespeicher - Heizung an der ETH - Empa, eigentlich wollte ich auch zeigen wie Natrium der Gamechanger in der Energiewende sein kann. Aus der Erdalkali Gruppe gibt s noch ein explosiveres Metall, Kalium - Kaliumhyperoxid KO2 ![]()
![]()
, dieses ist um einiges Reakiver wie Natrium, und dazu noch ein starkes Oxidationsmittel ![]()
![]()
. Dieses Material sollte man nur mit Samt - Handschuhen anfassen, da schon beim schneiden mit dem Messer dieses explosionsartig reagiert. Der Nachbau geschieht wie immer auf eigene Gefahr. Viele herzliche Grüße von axon-F.
Hallo und einen schönen
guten Sonntagnachmittag. Da ich noch immer das Induktions Heizerli aufgebaut habe, könnte ich das Experiment zur Natrium Schmelzflusselektrolyse mit einem Heizzylinder aus 1.4841 und ner
durchführen. Ich hatte gestern ne schöne schlanke
Espresso- Tasse gefunden, Alternativ dazu werde ich noch was aus Labor- Porzellan bestellen. Einen ersten Schmelz- Versuch würde ich mit Abflussreiniger machen, ist das ne
gute
Idee ? Und was machen die Füllstoffe und das Aluminum bei so
300 Grad Celsius? Viele herzliche Grüße von axon-F.
Hallo und ne schöne gute Sonntag Nacht
, in Anschluss noch ein Bildchen von der Tasse und dem Porzellanrohr, dieses ist leider nicht glasiert
.
Da nehme ich doch lieber eine WIG - Düse. Im Anschluss noch ein Link , wie man sich nen passenden Tiegel aus Siliziumkarbid selbst basteln kann. https://youtu.be/e7f9H9_5Wp0?si=M18YAxcWzVYVz6_K.
Jetzt kommt die Salz-
Viele herzliche Grüße von axon-F.
Bitte informiere dich über die Haltbarkeit von Porzellan egal ob glasiert oder nicht gegenüber NaOH geschmolzen oder als Lauge, bevor du da irgend etwas warm machst.
Hallo und einen schönen Dienstagnachmittag, hallo grüß dich Lightsource, herzlichen Dank noch für den Tipp. Ich wollte da eh nur einige Teelöffel davon einsetzen. Ich habe mir gerade einen Glühzylinder - Tiegel aus Alloy 620 gemacht, da würde ich die Espresso - Tasse erst mal reinstellen. Da gibt’s ganz andere Kaliber auf YouTube, mit nem Kilo Na2CO3 und Magnesiumpulver![]()
![]()
. Viele herzliche Grüße von axon-F.
Hallo und einen schönen guten Donnerstagmorgen, hier noch der Link zum extrem- Bastellling https://youtu.be/FPjpXiZ1rSY?si=NS8c0ZDW-QrWclCw . Wir hatten ja gerade hier in Aschaffenburg einen einigermaßen glimpflich verlaufenden Giftgas - Nitrose Gase - Unfall in einem Galvanik - Unternehmen. Da ist wohl ein schweres " Ding " in ein Salpetersäure- Becken gefallen, da waren wohl so 50 Kg Kupfer oder Messing drane ?
Es häufen sich auch in letzter Zeit die Fälle, wo Privatpersonen Hochgiftiges ZEUGS zuhause horten
“Zynismus AN”
Tja, ich denke, da hatte man die Leute nicht richtig geschult. Das kommt davon, wenn man im Chemieunterricht nicht zuhört und lieber zum Fenster rausguckt, um die Chemtrails zu verfolgen. Mal sehen, ob sie das zugeben werden, dass die Firma ungeschultes Personal an den Salpetersäurebottich gelassen hatte.
Und Cyanid benötigt man, um viele Menschen und Flüsse zu vergiften, oder um Gold aufzulösen, oder eben auch für Galvanik. In der Analytik wurde es auch zum “Maskieren” verwendet, weil es Komplexe mit Elementen eingeht, die dann in Lösung bleiben. Es könnte auch sein, dass der Besitzer es in die USA verkaufen wollte, dort gab es doch letztens Mangel an Tötungsspritzen. Die Amerikaner werden demnächst wieder auf diese billige Form der Hinrichtung zurückgreifen wollen, jetzt wo sie dabei sind beim “Groß Reinemachen”.
Beim Brom ist es schon schwieriger einen Grund zu finden, warum man es zuhause hat. So viel ich weiß, war es ein Lehrer. Aber was er wohl damit wollte? Möglicherweise Tränengas, oder Beruhigungsmittel herstellen?







