… je nach Absorption im Material sind da schon so bis 5000°C im/unter dem Spot drin.
Bei Pasten heize ich erstmal “sanft” vor, um die flüssigen Bestandteile zu verdampfen, bevor ich die Leistung erhöhe … bei vorgetrockneten Sinter-Perlen kann man da gleich mit etwas mehr Leistung anfangen.
Eine Option für bessere Absorption ist auch die Beimischung von Ruß – der absorbiert zu 100% und verdampft dabei gleichzeitig (hatte ich mal mit Puderzucker und Kohlepulver ausprobiert - dabei schmolz der Puderzucker, welcher sonst kein IR/NIR absorbiert).
Wenn ich mit einer von den IR-Laserdioden draufleuchte, dann habe ich zwei Optionen - einmal eine zugekaufte 50mm-FL-Linse, mit der der Fokus eben in 50mm Entferung um 0.3mm hat - wenn näher dran oder weiter weg, entsprechend größer … die andere Option ist, die vorher ausgebaute “interne” Fokussierlinse davorzusetzen - dann habe ich einen Spot mit iwas um 0.1-0.2mm (nocht nicht ausgemessen) in 10mm Abstand … und ebenfalls größer, wenn weiter weg …
Hallo und einen schönen guten Abend, hallo grüß dich VDX. Ich hatte die letzte Woche viel zu tun, deshalb erst jetzt mein Vorschlag für den Rezipienten . Im Anschluss poste ich ein Foto mit 2 Edelstahl- Blindflansche und einem Rohr dazwischen. In den unteren kommt der Formiergas- Anschluss, und der obere braucht auch ne Bohrung für den Laser - Optik. Ich kann dir gerne auch mal die Teile vorbeibringen, da erkennt man am besten, wie man den Laser - Gehäuse befestigen kann. Auch könnte man ins Rohr einen Anschluß- Adapter für ne Kamera machen. Im Rohr sitzt der Isolierstein mit dem Graphittiegel- um so besser wenn der Kohlenstoff den Laserstrahl gut Absorbiert. Ich denke schon, das man den Graphittiegel beheizen soll, damit man die Abkühlrate- Geschwindigkeit steuern kann. Dabei sollte der Graphittiegel schon ne längere Zeit glühen. Wir wollen ja keinen Korund sondern Rubine wachsen lassen. Das Ergebnis sollte ungefähr so aussehen.
Hallo und einen schönen guten Samstagabend, als nächstes kümmere ich mich erst mal um die Beheizung des Tiegel s. Da die Heizspule doch sehr klein ist, sieht der Aufbau folgendermaßen aus, Variac - Einschaltstrombegrenzung - Saturable Core Transformer - Hochstrom MOT mit 1 bis 5 Volt.
… neben der “Diamant-Synthese” beschäftige ich mich auch mit Graphen - ist vermutlich viel einfacher, weil ich hier bei einzelnen Schichten bin, welche sich abhängig von den Vorbedingungen viel einfacher selber aufbauen, als die regelmäßigen Diamant-Layer.
Für ein paar Vorversuche für “praktische” Anwendungen habe ich eine vorgefertigte Graphen-Emulsion … als nächstes will ich auch mal ausprobieren, was in Richtung Graphit-Umkristallisation geht - “Verdampfen” von Graphit geht schonmal gut … und es kondensiert auch auf Glas … muß mal schauen, wie ich zu einem vernünftigen Meßsystem komme, ausßer über die Leitfähigkeit abzuschätzen, wie “nahe” ich an die 31 Ohm/m von homogenem Graphen komme
Hallo und einen schönen guten Morgen, hallo grüß dich VDX, in den unteren Flansch habe ich jetzt 3 Gewinde R 1/4 durch - geschnitten, für die Durchführungen - Formiergas, Vakuum - Heizstrom für den Graphittiegel. Als dij - Bastler haste ja nur die beiden Möglichkeiten, mit Spüli und nem guten Mixer und über Pyrolyse- Prozzese, entsprechend gutes und verwendbares Graphen zu erzeugen. Mit welchen Verfahren hast du so ne große Menge an Graphen hergestellt? Ich habe noch einige Brocken Pyrolytischer Graphit aus Sri Lanka, da kann ich dir gerne was abgeben . Graphen - Blätter die noch einige hundert Nanometer dick sind, werden unter dem Mikroskop durchsichtig mit nem braunen Schimmer. Bei so ner Graphen - Tinte kann man ja die Schichtung der einzelnen Graphen- Blätter nur sehr schwer beeinflussen, durch den anschließenden Back - Prozess wir wohl auch noch die Leitfähigkeit - Widerstand beeinflusst.
Hallo und einen schönen guten Morgen, hallo grüß dich VDX, die Teile für den Rezipienten hätte ich fertig, ich poste heute abend mal ein Bildchen . Ich könnte in so nen Blindflansch ne 10 bis 15 mm Bohrung machen, für den Laser? Auch könnte man den ganzen Flansch mit ner Wasserlühlung versehen. Die Laser- Optik würde ich erstmal mit ner Gore Tex - Dichtung auf dem Flansch fixieren, oder mit Slikon leicht ankleben . Viele herzliche Grüße von axon-F.
… die Thorlab-Linsen haben 50mm FL, würde ich aber nur durch ein Fenster oder einen Quarzglas-Zylinder einkoppeln.
Sollte was mit mehr “Komplexität” dran, z.B. ein Faserlaser-Galvo, dann bräuchte das Teil auch ein Fenster mit z.B. 30-50mm Durchmesser (für die kleinen telezentrischen Optiken) oder größer (für die “normalen”) …
Hallo und einen schönen Sonntagnachmittag, hallo grüß dich VDX. Im Anschluss poste ich den Grundaufbau des Rezipienten, im unteren Flansch sind drei Durchführungen für Formiergas Vakuum Heizstrom - Thermoelement. Für den oberen Flansch hätte ich ne 12 mm Quarzglasscheibe, da würde ich die Bohrung auf 40 mm aufdrehen. Nur noch ne Frage, wie interagiert der Laser mit dem Quarzglas, müßte da nicht was optisches eingebaut werden ? Auch könnte ich in den oberen Bereich, ne Wasserkühlung einbauen. Für den Laser selbst würde ich aus Item ne entsprechende Halterung anfertigen. Poste doch mal ein Bildchen von der Lasereinheit. Viele herzliche Grüße von axon-F.
… meine Laser haben entweder 1064nm (die CW-Faserlaser von IPG mit 60W bis 130W) oder 975nm – die Pumpdioden aus solchen und stärkeren Faserlasern mit div. Leistungen bis 360W aus einem Modul.
Dafür ist Quarzglas praktisch “durchsichtig”, außer etwas Eintrittsleflexion, weil da kein AR-Coating drauf ist … eventuell könnte ich auch noch ein 1"-Fenster mit AR-Beschichtung direkt auflegen - weiß aber nicht, ob das viel bringt
Für höhere Leistung kann ich auch mehrere Laser direkt oder über Glasfasern kombinieren …
Hallo grüß dich VDX, im Anschluss poste ich mal ein Bildchen von der Sichtscheibe, ist von ner ES Anlage und unbenutzt - sauber. Meine Idee wär ja, die 2000 Grad Celsius über einen längeren Zeitraum zu halten, um ein Kristallwachstum überhaupt zu ermöglichen. Deshalb auch den beheizten mini Graphittiegel. Wieviel Minuten könnte man da mit dem Laser drauf - prutzeln , die Probe hätte dabei ein Durchmesser von 3 mm. Ich war letzte Woche an einem Trumpf Truprint 1000 zugange, das Schutzgas neu verlegt und die Belüftung der Druckkammer angeschlossen. Da haste gleich zwei 200 Watt Faserlaser für den 3 D Druck zur Verfügung. Viele herzliche Grüße von axon-F.
… da es beim Erhitzen weniger um den feinen Spot geht (der 130W-Faserlaser schafft mit einer 50mm-FL-Linse in 50mm Abstand um 0.02mm), passen die IR-Laserdioden besser - hier habe ich mit einer der stärkeren um max. 360W auf einen 0.3mm-Spot, ebenfalls in 50mm Fokus-Abstand … oder, wenn zwei von den 360W-Dioden per Polfilter kombiniert (hab’ rein zufällig einen entsprechenden Aufbau von einem Freund) bis max. 700W dauerhaft mit einer ausreichend leistungsfähigen Wasserkühlung (habe ich noch nicht) … oder bis um 300-400W mit Luftkühlung dauerhaft – da kann ich mit einem Piezo-Aufbau in einem alten Faserlasergehäuse mit 4 kleinen Ventilatoren noch soviel “wegkühlen”.
Hallo und einen schönen Donnerstagnachmittag, hallo grüß dich VDX, ich gebe mir heute abend mal mühe, und suche die Quarzglas- Sichtscheiben . Ein Konzept für die Halterrung Lasermodul bräuchte man auch noch. Ab nächster Woche ist die Family in der Schweiz, da könnte man was reißen .
… für die Thorlab-Linsen habe ich eine Messinghülse für die Aufnahme und Einstecken vor das Ausgangsfenster - die ist stabil genug, um als Befestigung/Fixierung zu dienen:
Hallo und einen schönen guten Samstagnachmittag, hallo grüß dich VDX. Trotz intensiver sucherrei , habe ich nur Sichtscheiben aus Kalk - Natronglas nach DIN 8902 gefunden. Da müßte ich mir erst ne Sichtscheibe aus Quarzglas für Faserlaser bestellen. Im Anschluss noch einige Bildchen, ich tendiere da eher zu etwas dickeren, mindestens 3 bis 5 Millimeter, da müßte man auch nen Adapterflansch mit O Ringen aus Alu anfertigen. Eine Halterung für den Laser könnte ich aus ner Alu Platte anfertigen, ich bräuchte dazu den genauen Durchmesser des Messing - Adapters. Ich könnte dann entsprechend in das Alu - Teil eine Bohrung ausschlagen - drehen.
… bin gerade woanders – am Mo suche ich mal durch die Optik-Kisten nach Fenstern und wo ich die Diode mit dem Messing-Adapter eingelagert habe … sonst müßte ich mir einen neuen drehen
Hast du zu deinen Fenstern die Transmission für 975nm? … wenn’s durchsichtig ist, dann ist dich Chance groß, daß das für NIR auch noch gilt …
Hallo und einen schönen Donnerstagnachmittag, hallo grüß dich VDX. Ich würde mir die untere Scheibe mit dem Durchmesser 40mm und 5 mm Dicke bestellen, und den VA Flansch dafür ausdrehen. Ich bin dann auch die nächsten 14 Tage in der Schweiz, bei der lieben SM zu Besuch. Viele herzliche Grüße von axon-F.
Hallo und einen schönen guten Morgen, hallo VDX, ich würde die Schutzlinse - Fenster bestellen. Wenn ich wieder zuhause bin, würde ich mir ein entsprechenden Adapter drehen. Viele herzliche Grüße von axon-F.
Danke! - muß doch nochmal intensiver suchen, ob ich den Messing-Adapter für die Maße finde … sonst muß ich die alte Drehbank reaktivieren und einen neuen drehen
Fenster ohne entsprechende Antireflexbeschichtung sollten unbedingt in einem Winkel eingebaut werden dass kein Licht zum Diodenlaser zurückreflektiert wird.
Sonst können die Dioden kaputt gehen.
Quarzglas reflektiert je nach Wellenlänge unbeschichtet IMMER 5-10% bei 90° Einfallswinkel.
Wenn man mit den Verlusten leben kann einfach ca 5° geneigt zur Strahlachse einbauen.
Wenn man keine Verluste durch Reflexion will braucht man ein für genau die Wellenlänge entspiegeltes Fenster ODER baut das Quarzglas brachial geneigt im passenden Brewsterwinkel zur Polarisationsrichtung ein (dann bekommt man auch ohne Beschichtung fast 0% Reflexion hin)
Hallo und einen schönen Mittwochnachmittag, herzlichen Dank an euch, VDX und Norbi. Ich kann gerne den Adapter 5 Grad schräg fräsen und auf den VA Flansch schweißen. Wenn s verstellbar sein soll, wirds aber schwierig.