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… evtl. statt Fenster eine Linse (ggf. mit passender AR-Beschichtung) einsetzen? - die braucht dann bei ausreichender Krümmung auch nicht schräggestellt zu werden - dann die Fokussierlinse am Diodenmodul weglassen und den Abstand Linse zum Innenraum so vorgeben (Abstand vs. Fokusabstand), daß das Innendrin eine ausreichende Energiedichte ergibt … ohne Vorfokussierung kommt da ein paralleler “Rechteckstrahl” mit um 5x5mm raus :thinking:

Passende Linsen (Durchmesser, Fokusabstand, ggf. AR gegen 975nm) gibts bei Thorlabs …

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Hallo und einen schönen :sun_with_face: Donnerstagnachmittag, hallo VDX und Norbi. Ich hatte da an ne entsprechende Optik auch gedacht. Man muß diese mit einem O Ring in das Adapter einbauen, da brächte man sicherlich einen Rand von 5 mm für die O Ring - Abdichtung, oder man muss diese mit EPOXI einkleben. Eine Schutzscheibe mit Fenster - Beschichtung könnte ich schon selber bestellen, wäre da dünner besser ? Da könnte man nur mit Argon / Helium arbeiten, ob so ne 40 bis 50 mm Scheibe mit 1,5 bis 2 mm dicke auch vakumdicht wird, und nicht zerbricht, kann ich so nicht beurteilen. Viele herzliche Grüße von axon-F.

… hmmm … ich such’ mal meine “Optik-Kiste” raus - dahabe ich einige 1”-Fenster und Linsen für Faserlaser mit 1064nm - das geht vom AR her auch noch für die 975nm von der Diode :thinking:

Würde ich nicht riskieren. Das ist sehr dünn auf diese Fläche.

Ach 2mm wird auch schon halten.

Bei meiner 30l Eurokeg-Vakuumkammer hat ne 12mm TVS Scheibe auch gehalten gegen die 0,8 Tonnen beim 32cm Fenster (habe aber nach dem Test ne zweite 12mm Draufgeklebt für 100% Sicherheit)

Quarzglas ist aber recht klar, da kannst Du auch auch ruhig ne 25mm Scheibe nehmen, da kommt von 800-1000nm Wellenlänge immer noch ~99,9% (intern) durch.

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Hallo und einen schönen guten Freitagnachmittag, ich könnte ja den Rezipienten mit dem Adapter für die Linse - Fenster fertigstellen. Der Obere VA Flansch hat einen Innendurchmesser von 25 mm, da würde ich diesen erst mal Plandrehen, hat noch Rillen für die Dichtung. Danach würde ich einen Einstich für den ORing - Silikon auf Durchmesser ca 32 mm bis 35 mm, mit ca 0,3 mm Überstand - ORing Durchmesser 2 mm machen. Oben :index_pointing_up: drauf kommt das Adapter mit 4 Bohrungen zum befestigen und ner Dichtung aus Teflon - Goretex, damit die Linse - Schutzlinse - Fenster leicht auf den O Ring drückt. Ein seitlicher KF 40 Flansch leicht schräg eingeschweist für ne Kamera :camera: wäre auch noch ne sinnvolle :light_bulb: Ergänzung, da könnte man den Laser nochmals ausrichten , und sehen wie das Aluminiumoxid schmilzt. Dazu bräuchte ich aber den genauen Abstand zwische n dem oberen Flansch und dem Tiegel aus Graphit. Hatten wir da nicht mal 100 mm veranschlagt, oder ist der Abstand zu groß. Wegen der hitzeentwicklung sollte man schon bei so 80 bis 100 mm bleiben, das Formiergas- Schutzgas würde ich vor der Linse oben :index_pointing_up: mit nem geringen Flow einströmen lassen. Somit habe ich hier etwas an Kühlung für die Linse. Mein Dacia Docker hat ne Panne, und ich habe mal ein gescheites Ersatz :taxi: Auto bekommen. Ich freue mich schon auf die Tour mit dem T Cross nach Grindelwald :switzerland:. Viele herzliche Grüße von axon-F

Hallo grüßt euch und einen schönen guten Dienstagnachmittag. Ich bin noch einige Tage im Urlaub und würde mir gerne noch eine Schutzscheibe - Fenster aus Quarzglas bestellen, so als Alternative zu ner Linse. Gibt’s dazu von euch Vorschläge, oder sollte ich mir das Fenster mit Durchmesser 40 mm und 5 mm Dicke bestellen. Eine Antirefexbeschichtung haben diese Linsen ja alle, spielt da die Dicke auch ne Rolle ? Wie schon erwähnt, das Adapter könnte ich auch mit 5 Grad anfertigen. Die Heizung für den Graphittiegel aus Kanthaldraht würde ich in der nächsten Woche auch mal testen. Viele herzliche Grüße von axon-F.
Ich habe gerade was mit 1064 nm gefunden und würde dies mal bestellen :blush:

Reflexion passiert nur an den Grenzflächen.

Die Stärke ist annähernd irrelevant. Licht kommt auch durch ne mehrere Kilometer dicke Schicht Quarzglas recht gut durch zB. in Glasfaserkabeln durch den Atlantik.

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Hallo und einen schönen guten Morgen, hallo grüß dich Norbi, herzlichen Dank noch für die :light_bulb: Info. Das mit der Glasfaser hatte ich bis jetzt noch nicht kapiert :innocent:. Ich dachte immer ne Glasfaser ist ein Hohlleiter, daß aber das Licht über einen festen Kern plus Mantelglas übertragen wird, war mir neu. Bei einer Singelmode Glasfaser sind da Übertragungswege von 200 Km ohne Verstärkung möglich :blush:. Viele herzliche Grüße von axon-F.

Hallo und einen schönen :sun_with_face: Samstagmorgen, hallo VDX Norbi und Lightsource, vielen herzlichen Dank noch für eure Beiträge :slightly_smiling_face: . So recht viel findet man zum Thema Laser - Schmelzofen - Kristallwachstum im WWW auch nicht. Hier hätte ich ein Beispiel, dabei ist der Rezipient ein Quarzglasrohr, wo warscheinlich der Laser seitlich auf das Material strahlt.


Hier handelt es sich un ein Zonenschmelzverfahren, wo sich der Laser bewegt? Auch ist es schon möglich, Korund - Rubin Hartschichten mit dem Laser herzustellen :innocent:. Wie schon erwähnt, würde ich erst mal ne kleine Probe - 1 mm3 schmelzen und die Temperatur für einige Zeit auf über 2000 Grad Celsius halten. Eine andere Frage wäre noch, ob da der Schmelztiegel aus Graphit so Zielführend ist, oder ob ein Tiegel aus Aluminiumoxid nicht besser wäre. Die Heizung würde ich erst mal aus Molybdän Draht 1mm machen, da habe ich noch einige Meter zuhause, die Zusammensetzung kenne ich leider nicht, es könnte auch TZM sein. Im Anschluss noch ein Bildchen von der Negativ - Form des Heizzylinders, besser wäre es natürlich wenn dieser etwas konisch nach unten zusammen läuft.

Diese Schraube habe ich mit dem Durchmesser 30 mm als Form schon ausgedruckt. In den Gewindegängen liegt später der Heizdraht mit kleinen Abstands - Hülsen aus Aluminiumoxid. Ich habe noch einen speziellen Hitzebeständigen Beton bis 1600 Grad Celsius den man sehr dünn als Slurry gießen kann. Ne Spraydose mit Bornitrid als zusätzliche Verstärkung innen, würde ich mir auch noch bestellen. Viele herzliche Grüße von axon-F.

Wenn du Graphit als Tiegelmaterial verwendest, muss du bedenken, dass Kohlenstoff reduzierend wirkt, also den darin zu erhitzenden Stoffen den Sauerstoff entzieht, um sich dann als CO oder CO2 zu verflüchtigen.

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Hallo und einen schöne gute Nacht :night_with_stars: , hallo grüß dich Lightsource, herzlichen Dank noch für deinen Beitrag. Das Problem hatte ich auch schon beim Schmelzen von Aluminiumoxid, da war die Vorstufe zu Korund sehr mit Poren durchzogen. Für den Tiegel - Unterlage - Substrat könnte ich auch ne Oxidkeramik oder Molybdän verwenden, oder auch was selbst gebranntes :wink:. Verschiedene Metall - Oxide hätte ich da zur Verfügung - Aluminiumoxid - Magnesiumoxid und noch einige seltene :globe_showing_americas: Erden Oxide wie Lanthan- Cer- Yttrium- und Zirkonoxid. Viele herzliche Grüße von axon-F.

… ich habe noch einiges an Heiz- bzw. “Glüh”-Wendeln da, falls das was helfen kann - die lassen sich auch zu “geraden” Drähten abwickeln und halten auch an Luft einige Zeit “gelbweiß”-glühend durch:

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Hallo und einen schönen :sun_with_face: Montagnachmittag, hallo grüß dich VDX, herzlichen Dank noch für das Angebot. Ich habe noch etwas Molybdän und Wolframdraht und bis ca. 1200 Grad Celsius kann man ja auch Kanthaldraht verwenden. Wenn ich zuhause bin, würde ich mich erst mal um den Heizzylinder kümmern, da hätte ich so ne Drahtlänge von 500 mm, daran kommen die Stromanschlüsse aus Kupfer, 10 mm3 Kupfer, auch für die Kühlung. Natürlich kann man das alles auch berechnen über den Temperatur - Koeffizienten, oder eben Ausprobieren und mit 2 Volt bei ca 50 Ampere anfangen. Mit einem MOT Hochstromtrafo ist man sehr flexibel, der E - I Kern wird nur mit einer Schraubzwinge zusammengehalten, an der Primärseite ist ja auch noch die Drossel - Saturable Core Reaktor :light_bulb:. Hier mal ein Beispiel eines Heizzylinders - Kassette von Kanthal.


Bei mir wäre dies alles im Miniformat mit ca 30 mm Faserwolle aus Aluminiumoxid um den Heizzylinder. Viele herzliche Grüße von axon-F.

Hallo und ne schöne Mittwochnacht :night_with_stars:. Das Fenster für den Laser ist da, falls ich am Freitag meinen Opa - Tag nehmen kann, werde ich das Adapter aus Teflon drehen. Dabei liegt die Linse - Fenster auf ner Silikondichtung, und nach außen wird mit nem O Ring - Viton abgedichtet. Zu meinem Erstaunen ist auch der :grin: 3 mm Wolframdraht vom Chinesen angekommen, und dieser ist tatsächlich sehr steif und hart, so könnte dies wirklich auch Wolfram sein. Ich werde mal ein kleines Stück davon mit dem WIG Brenner bearbeiten. Nur wie sollte man davon ne Heizwendel machen, unter Formiergas könnte man immer so 20 cm mit ordentlich Strom glühend machen, und gleichzeitig zu ner Spule biegen. Viele herzliche Grüße von axon-F.

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Hallo und einen schönen Freitagmorgen, hallo grüß dich VDX, falls du den Adapter- Ring gefunden hast, könnte ich entsprechend die Alu - Halterung anfertigen. Viele herzliche Grüße von axon-F.

… hab’ keinen gefunden (sollte aber irgendwo in einem Umzugskarton sein).

Wollte nochmal eine oder mehrere von den Linsen bei Thorlabs bestellen - warte noch auf eine Info, wie lang der Fokusabstand sein soll … die vorherigen hatten 50mm.